Menschenrechtspolitischer Sprecher der SPD: „Fußball-WM in Katar komplett boykottieren“

Katar, Lusail: Bauarbeiter arbeiten am Lusail-Stadion, einem der Stadien der WM 2022. Der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Frank Schwabe fordert einen Komplettboykott der Fußball-WM in Katar.

Der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Frank Schwabe, fordert einen Komplettboykott der Fußball-WM in Katar. Gegenüber dem Deutschlandfunk erklärte er, dass Sportveranstaltungen autoritären Staaten nicht die Bühne bieten dürften, um sich Vorteile zu verschaffen. Einen Besuch der diesjährigen Weltmeisterschaft beurteilt er daher kritisch.

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Schwabe bezeichnete die WM in Katar als „von vorne bis hinten absurd“, einen rein diplomatischen Boykott empfindet eher daher nicht als ausreichend. „Im Zweifelsfall“ solle auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nicht nach Katar reisen, so der SPD-Politiker.

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Schlechte Menschenrechtslage in Katar

Der Umgang des autoritär regiertem Katar mit Menschenrechten wird seit langer Zeit international kritisiert. Bei den Vorbereitungen der Fußball-WM herrschten menschenverachtende Arbeitsbedingungen, berichteten Amnesty International und die UN. Mehrere Tausend Gastarbeiter sollen beim Stadienbau gestorben sein.

Die Fußball-WM findet Ende 2022 statt, wegen der hohen Sommertemperaturen wurde sie in den Winter verlegt.

RND/ab

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