Streit um mögliche Gaslieferungen

Medwedew droht: „Wer sagt, dass es die Ukraine in zwei Jahren überhaupt auf der Weltkarte geben wird?“

02.06.22, Moskau: Der ehemalige Präsident der Russischen Föderation bei einem Interview. Medwedew hat mögliche westliche Gaslieferungen an die Ukraine mit einer unverhohlenen Drohung kommentiert.

02.06.22, Moskau: Der ehemalige Präsident der Russischen Föderation bei einem Interview. Medwedew hat mögliche westliche Gaslieferungen an die Ukraine mit einer unverhohlenen Drohung kommentiert.

Kiew. Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew hat mögliche westliche Gaslieferungen an die Ukraine mit einer unverhohlenen Drohung kommentiert. Er habe gelesen, dass die Ukraine von ihren „Gebietern im Ausland“ Flüssiggas erhalten habe und in zwei Jahren dafür bezahlen wolle, schrieb Medwedew auf Telegram. „Aber da gibt es eine Frage: Wer sagt, dass es die Ukraine in zwei Jahren überhaupt auf der Weltkarte geben wird?“

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Medwedew ist stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates. Von 2008 bis 2012 war er russischer Staatspräsident und anschließend bis 2020 Ministerpräsident. Seit Beginn des Krieges ist er auf Telegram immer wieder mit extremen Äußerungen gegenüber der Ukraine und dem Westen aufgefallen.

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Der Ex-Präsident verglich unter anderem den Deutschen Bundestag mit dem damaligen Nazi-Deutschland. Ende April hatte Medwedew auf Telegram geschrieben: „Offenbar lassen den deutschen Abgeordneten die Lorbeeren ihrer Vorgänger keine Ruhe, die im vergangenen Jahrhundert unter anderem Namen im deutschen Parlament saßen. Das ist traurig für das Parlament. Es wird traurig enden.“

Auch die ukrainische Regierung beschimpfte der russische Politiker als „Missgeburten“.

RND/dpa/AP

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