Klimawandel und Ukrainekrieg

Malu Dreyer hält Energiesparen für „Bürgerpflicht“

17.07.22: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Jahrestag der Flutkatastrophe vom 14.07.2021 im Kurpark von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

17.07.22: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Jahrestag der Flutkatastrophe vom 14.07.2021 im Kurpark von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Mainz. Energiesparen ist für die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer wegen des Klimawandels und durch den russischen Angriffskrieg auch eine „Bürgerpflicht“. „Viele kleine Maßnahmen von Millionen Bürgerinnen und Bürgern können unter dem Strich einen großen Effekt erzielen“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Ich persönlich achte schon seit langem darauf – auch mit Blick auf das Thema Nachhaltigkeit – meinen Energie- und Ressourcenverbrauch so gering wie möglich zu halten.“ Und: „Natürlich sind wir auch als Landesregierung gefragt, Energie in den eigenen Liegenschaften einzusparen.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Spartipps für private Haushalte, beispielsweise der Verbraucherzentrale, gäben ganz konkrete Hilfestellungen, „wie mit vielen kleinen Maßnahmen auch große Einsparpotenziale erzielt werden können“. Als Beispiele nannte Dreyer: „Heizung und Warmwasser ein paar Grade runter, Heizung optimieren, immer wieder überprüfen, ob elektrisches Licht gerade nötig ist und wenn dann auf LED-Beleuchtung setzen, Geräte ganz ausschalten und nicht nur auf Standby.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Deutschland müsse sich mit Blick auf eine mögliche Gasmangellage wappnen und sich strategisch aus der Abhängigkeit von russischem Gas lösen, betonte Dreyer. Die Bundesregierung habe bereits zahlreiche Maßnahmen zur Gasvorsorge für den Winter ergriffen und beschleunige zugleich den Ausbau der Erneuerbaren Energien. „Das ist der absolut richtige Weg.“

Zur Vorsorge gehöre aber auch, „dass wir gemeinsam große Anstrengungen unternehmen, um Energie einzusparen“. Neben dem Bund, den Ländern, den Kommunen und der Wirtschaft könnten auch die privaten Haushalte, „also wir als Bürger und Bürgerinnen“ sehr viel tun, so Dreyers Appell.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen