Talksendung „Maischberger“

„Waffen sind das absolut Wichtigste“: Söder will Leopard-Panzer an Ukraine liefern

CSU-Chef Markus Söder.

CSU-Chef Markus Söder.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich in der ARD-Talksendung „Maischberger“ für die Lieferung schwerer Waffen und Kriegsgeräts an die Ukraine ausgesprochen. „Ich war am Anfang sehr zurückhaltend. Wenn ich die Ukrainer richtig verstehe, ist es, um zu bestehen und vielleicht irgendwann in Gespräche über einen Frieden zu kommen, wichtig militärisch zu bestehen. Deswegen sind Waffen das absolut Wichtigste“, sagte Söder.

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Dies schließe auch die Lieferung von Leopard 2-Panzern ein, sagte Söder auf Nachfrage von Moderatorin Sandra Maischberger. In der ARD-Sendung kritisierte der bayerische Ministerpräsident die Position von Bundeskanzler Olaf Scholz zu Waffenlieferungen an die Ukraine.

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Kritisch äußerte sich Söder auch zur Energiepolitik der Bundesregierung. „Beim Thema Energie kann ich nur eines sagen: Ich finde es wichtig, Solidarität mit der Ukraine zu zeigen und zu behalten“, so der CSU-Chef. „Um aber die Solidarität im Lande zu haben, darf man nicht den Eindruck erwecken, dass man sich nicht, um den Wohlstand im eigenen Land kümmert.“

Söder kritisiert Corona-Maßnahmen

Die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung hält Söder für überzogen. „Wir sind echt in einer anderen Phase dieser Pandemie. Diese ganze Diskussion um Absperren, Zusperren, Verbieten die hat jetzt echt ein Ende“, sagte der CSU-Chef. Er fände es absurd, dass man im Flugzeug keine Maske tragen solle, aber für den Fernverkehr die Maskenplicht noch gelte.

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Der CSU-Chef stellte auch die aktuellen Regelungen zur Corona-Quarantäne in Frage: „Wir werden bald überlegen müssen, sind die strengen Quarantäneregeln noch angemessen?“ Er wolle die Quarantäne nicht abschaffen, aber flexibilisieren: „Das Ganze kürzer machen und auch danach gehen, ob Symptome da sind oder nicht.“

RND/seb

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