Einheiten nahe der Grenze

London: Belarus behindert ukrainisches Militär

Ein belarussischer Soldat bei einer Militärübung in Brest, Belarus. Die Anwesenheit belarussischer Truppen an der Grenze könnte nach britischer Einschätzung das ukrainische Militär an einer Aufstockung seiner Soldaten im Donbass hindern.

Ein belarussischer Soldat bei einer Militärübung in Brest, Belarus. Die Anwesenheit belarussischer Truppen an der Grenze könnte nach britischer Einschätzung das ukrainische Militär an einer Aufstockung seiner Soldaten im Donbass hindern.

London. Die Anwesenheit belarussischer Truppen an der Grenze könnte nach britischer Einschätzung das ukrainische Militär an einer Aufstockung seiner Soldaten im Donbass hindern. Das britische Verteidigungsministerium teilte am Montag mit, Belarus habe angekündigt, Luftverteidigungskräfte sowie Artillerie- und Raketeneinheiten im Westen des Landes zu stationieren. Damit könnten die ukrainischen Truppen gezwungen sein, in der Region zu bleiben, anstatt die Einsätze im Osten des Landes zu unterstützen.

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Belarus teilte in der vergangenen Woche mit, es plane Spezialeinheiten in drei Gebiete nahe der ukrainischen Grenze zu entsenden. Zur Begründung wurde auf die Aufstockung der Nato-Truppen in der Region verwiesen. Das britische Verteidigungsministerium erklärte, die belarussischen Streitkräfte seien nicht direkt an der Invasion in die Ukraine beteiligt, allerdings werde Belarus als Aufmarschgebiet für Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und Tschernihiw genutzt. Russland startete auch Flugzeuge und Raketen von belarussischem Gebiet.

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Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko wäge wahrscheinlich eine Unterstützung der russischen Invasion gegen den Wunsch ab, eine direkte militärische Beteiligung zu vermeiden, hieß es aus London. So wolle er wohl das Risiko westlicher Sanktionen, ukrainischer Vergeltungsmaßnahmen und möglicher Unzufriedenheit im belarussischen Militär vermeiden.

RND/AP

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