Lockerungen der Corona-Maßnahmen: Israel streicht Pflicht zum „Grünen Pass“ weitgehend

Der „Grüne Pass“ auf einem Handy in Israel. Das digitale Zertifikat bestätigt, dass der Inhaber gegen Corona geimpft wurde. In Leipzig will die Stadt bald digitale Zertifikate nach Schnelltests ausgeben, mit dem Besuche zum Beispiel in Freizeit- und Kultureinrichtungen möglich werden sollen.

Der „Grüne Pass“ auf einem Handy in Israel. Seit Montag benötigt man für viele Freizeitangebote keinen Impf- oder Test-Nachweis mehr. Das Land habe vor ungefähr zwei Wochen den Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten, die Zahlen der Schwerkranken ist jedoch auf einem Rekordhoch.

Tel Aviv. Trotz Rekordzahlen bei den Schwerkranken in der Omikron-Welle entfällt in Israel weitgehend die Pflicht für den sogenannten „Grünen Pass“. Seit Montag müssen die Menschen den Nachweis für Geimpfte und Genesene nur noch bei großen Veranstaltungen wie Feiern und Hochzeiten vorzeigen.

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Der Besuch von Restaurants, Kinos und Hotels ist nun auch ohne „Grünen Pass“ und ohne negativen Corona-Test möglich. Auch bei der Ausreise aus Israel müssen Ungeimpfte keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen.

Die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten in dem 9,4 Millionen-Einwohner-Land hat am Wochenende erstmals seit Beginn der Pandemie den Wert 1200 überschritten. Am Sonntagabend meldete das Gesundheitsministerium 1255 betroffene Menschen.

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Israel hat allerdings nach derzeitigem Stand vor rund zwei Wochen den Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten. Nach mehr als 85.000 Neuinfektionen an einem Tag wurden am Sonntag noch 33.394 neue Fälle gemeldet. Nach Angaben der israelischen Regierung sind in Israel rund 64 Prozent der Bevölkerung geimpft (Stand: 06.02.2022). In den Altersgruppen über 40-Jährigen liegen die die Anteile der Geimpften sogar bei 80 bis 90 Prozent. Seit Dezember wird in Israel bereits die vierte Auffrischungsimpfung für Ältere, Immungeschwächte und das Gesundheitspersonal angeboten.

RND/dpa/hyd

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