Livestream: Gesundheitsminister Lauterbach und RKI-Chef Wieler zur aktuellen Corona-Lage

RKI-Chef Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Berlin. Das Omikron-Virus hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Fast täglich meldet das Robert Koch-Institut neue Rekorde bei den Corona-Infektionszahlen. Am Dienstag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1441,0. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet zudem fest mit der Entstehung weiterer Corona-Mutationen. „Dass bei diesen hohen Infektionszahlen keine Mutationen entstehen, ist epidemiologisch undenkbar“, sagte der SPD-Politiker dem „Stern“. „Wir können nur hoffen, dass die neuen harmloser sind.“

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Gesundheitsminister Lauterbach und der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, wollen am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Berlin über die aktuelle Lage informieren. Mit auf dem Podium wird auch Rolf Apweiler, Direktor des European Bioinformatics Institute, sitzen.

Livestream ab 10 Uhr: Lauterbach, Wieler und Apweiler zur aktuellen Corona-Lage

Die Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach, RKI-Chef Lothar Wieler und Rolf Apweiler startet um 10 Uhr. Der Beginn kann sich um einige Minuten verzögern.

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Im Zuge der Debatte um die überraschende Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate war RKI-Chef Wieler jüngst in die Kritik geraten. In einem „Spiegel“-Interview stellte der designierte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai den RKI-Chef öffentlich infrage. Mit Blick auf die Verkürzung des Genesenenstatus erklärte er: „Des Vertrauens der FDP kann sich Herr Wieler aber aufgrund dieser neuerlichen Verfehlung, die ja leider keinen Einzelfall darstellt, nicht mehr sicher sein.“

In der Ampelkoalition ist daraufhin ein Streit über die Personalie Wieler entbrannt. Bei den Grünen stellte sich unter anderen Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt hinter den Leiter des Robert Koch-Instituts. Vizeregierungssprecherin Christiane Hoffmann erklärte, Wieler habe „nach wie vor das volle Vertrauen der Bundesregierung“.

FDP-Chef Christian Lindner hat die Vorwürfe hingegen am Montagabend in der Sendung „RTL Direkt“ bekräftigt und den Druck auf Wieler erhöht. „Die fachliche und die Kommunikationsentscheidung lag in den Händen von Herrn Wieler und ich glaube, man darf sagen, dass das außerordentlich unglücklich war.“ Es sei aber Sache von Gesundheitsminister Lauterbach, ihm das Vertrauen auszusprechen, betonte Lindner.

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Union dringt auf bundesweite Aussetzung der Teilimpfpflicht

Streit gibt es auch um die gesetzliche Corona-Impfpflicht für Personal von Kliniken und Pflegeheimen. Die Union dringt auf eine bundesweite Aussetzung der Teilimpfpflicht, die eigentlich ab Mitte März greift.

„Die Bundesregierung muss einsehen, dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht im Moment kaum umsetzbar ist“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Tino Sorge, der „Bild“-Zeitung. Am frühen Montagabend hatte bereits CDU-Chef Friedrich Merz die Aussetzung in ganz Deutschland gefordert.

Zuvor hatte Bayerns CSU-Ministerpräsident Markus Söder angekündigt, die Maßnahme im Freistaat bis auf Weiteres nicht umzusetzen. Bei Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und weiteren Vertretern der Ampelkoalition sorgte dies für Kritik.

RND/ar/dpa

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