Debatte um Milliarden-Sondervermögen

Lambrecht sieht erhebliche Defizite in Bundeswehr

27.04.2022, Berlin: Christine Lambrecht (SPD), Bundesverteidigungsministerin, spricht bei einer Sitzung des Bundestags zu den Abgeordneten. Thema ist die Änderung des Artikels 87a im Grundgesetz, das Bundeswehrsondervermögensgesetz, für das geplante "Sondervermögen Bundeswehr" in Höhe von 100 Milliarden Euro.

27.04.2022, Berlin: Christine Lambrecht (SPD), Bundesverteidigungsministerin, spricht bei einer Sitzung des Bundestags zu den Abgeordneten. Thema ist die Änderung des Artikels 87a im Grundgesetz, das Bundeswehrsondervermögensgesetz, für das geplante "Sondervermögen Bundeswehr" in Höhe von 100 Milliarden Euro.

Berlin. In der Debatte um ein Sondervermögen von bis zu 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr hat Verteidigungsministerin Christine Lambrecht auf erhebliche Defizite in den Streitkräften hingewiesen. Als Reaktion auf den russischen Angriff in der Ukraine müsse Deutschland nun die eigene Wehrhaftigkeit stärken, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch im Bundestag.

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„Wir haben zum Beispiel auf dem Papier 350 Schützenpanzer Puma, davon sind tatsächlich 150 einsatzbereit“, sagte Lambrecht. „Beim Kampfhubschrauber Tiger sieht es nicht anders aus. Von 51 Maschinen können gerade mal 9 abheben.“ Allein für den Kauf von Munition müssten - um der Verantwortung in der Nato nachzukommen - 20 Milliarden Euro eingesetzt werden.

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„Putin hat mit seinem Überfall auf die Ukraine die Friedensordnung in Europa zertrümmert. Gewissheiten und Vereinbarungen, auf denen das freie und friedliche Leben von Millionen Menschen in Europa aufgebaut waren, sind zerstört“, sagte Lambrecht. „Und heute kämpfen 40 Millionen Ukrainer um ihr Leben, dieses Land kämpft um die Existenz.“

RND/dpa

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