Gegen häufiges Duschen

Kretschmanns Tipp zum Energiesparen: „Der Waschlappen ist eine brauchbare Erfindung“

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Stuttgart. In Zeiten von Gasknappheit und steigenden Preisen sieht sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (74, Die Grünen) als Energiesparer auf einem guten Weg. „Ich habe ein Elektroauto, ich habe eine riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach“, sagte der Politiker der „Südwest Presse“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Seit 25 Jahren erhitze er sein Wasser zu 70 Prozent solar, außerdem habe er eine Pelletheizung bestellt. Kretschmanns Tipp: „Wir heizen in der Regel nur ein Zimmer“, sagte er. „Es ist auch gesünder, wenn man im Haus nicht überall die gleiche Temperatur hat.“ Außerdem müsse man nicht dauernd duschen. „Auch der Waschlappen ist eine brauchbare Erfindung“, riet Kretschmann.

Kretschmann will weniger Fleisch essen

Einen Schwachpunkt hat der Grünen-Politiker bei sich allerdings ausgemacht: „Bei der Reduzierung des Fleischkonsums habe ich noch Luft nach oben.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Heizkosten: Besser mehr vorauszahlen oder selbst sparen?

Angesichts steigender Heizkosten sind hohe Nachzahlungsforderungen absehbar. Darauf sollten sich Mieterinnen und Mieter einstellen.

Kretschmann: „Müssen unabhängiger von China werden“

Kretschmann rief im Gespräch mit der „Südwest Presse“ auch die Unternehmen im Land dazu auf, im Umgang mit China vorsichtiger zu sein und andere Absatzmärkte stärker zu berücksichtigen. „Wir müssen unabhängiger von China werden“, sagte der Ministerpräsident. Er werbe bei der Wirtschaft seit Jahren dafür, den Blick stärker nach Indien zu richten. „Das stößt heute auf deutlich mehr Zustimmung als noch vor ein paar Jahren“, sagte der Regierungschef. Man werde zwar weiter mit Staaten Handel treiben müssen, „die nicht demokratisch sind. Aber wir dürfen uns nicht von ihnen abhängig machen.“

Die Handelsbeziehungen Baden-Württembergs mit China haben sich nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Landesamtes in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verstärkt. Auch 2021 war das asiatische Land einer der wichtigsten Handelspartner Baden-Württembergs. Gefragt sind vor allem baden-württembergische Kraftwagen und Fahrzeugteile sowie Maschinen. Allerdings hängt die Produktion vieler Elektrogeräte und Autos in Baden-Württemberg umgekehrt auch von Zulieferteilen oder Rohstoffen aus China ab.

RND/nis mit dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen