Bei Nato-Treffen

„Kälte als Kriegswaffe“: Baerbock nennt Russlands Krieg „Bruch der Zivilisation“

Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Außenministerin von Deutschland, spricht mit Journalisten beim Treffen der Nato-Außenminister.

Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Außenministerin von Deutschland, spricht mit Journalisten beim Treffen der Nato-Außenminister.

Bukarest. Außenministerin Annalena Baerbock hat den russischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine als „Bruch der Zivilisation“ bezeichnet. Die Grünen-Politikerin benutzte damit am Dienstag bei einem Nato-Treffen in der rumänischen Hauptstadt Bukarest einen Begriff, der oft als Beschreibung für den Holocaust gebraucht wird. Dieser ist wiederum die nahezu weltweit gebräuchliche Bezeichnung für den Völkermord an Europas jüdischer Bevölkerung durch die Nationalsozialisten mit etwa sechs Millionen Toten.

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Baerbock sagte konkret: „Wir erleben auf brutale Art und Weise, dass der russische Präsident jetzt Kälte als Kriegswaffe einsetzt – ein brutaler Bruch nicht nur mit dem Völkerrecht, sondern mit unserer Zivilisation.“ Die Bombardierung von Infrastuktur bedeute, dass Familien mit kleinen Kinder bei Minustemperaturen ohne Strom, Wasser und Wärme leben müssten.

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Wenig später fügte die Außenministerin hinzu: „Dass dieser brutale Bruch der Zivilisation so geführt wird – also ich hätte mir das in den letzten Jahren niemals vorstellen können. (...) Wenn gezielt Infrastruktur bombardiert wird, dann nimmt man mutwillig in Kauf, dass Kinder, dass Alte, dass Familien erfrieren, dass sie verdursten, dass sie verhungern.“

RND/dpa

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