„Ein ungeheuerlicher Vorgang“

Mehrere Frauen auf SPD-Sommerfest mit K.o.-Tropfen vergiftet

Das Willy-Brandt-Haus, SPD-Zentrale, in Berlin.

Das Willy-Brandt-Haus, SPD-Zentrale, in Berlin.

Berlin. Mehrere Frauen sind bei einem Sommerfest der SPD-Bundestagsfraktion Opfer einer Attacke mit K.o.-Tropfen geworden. „Dies ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der unsererseits sofort bei der Bundestagspolizei gemeldet wurde“, heißt es in einem Schreiben von SPD-Fraktionsgeschäftsführer Mathias Martin an die Bundestagsabgeordneten und deren Mitarbeiter, aus dem der „Tagesspiegel“ am Freitag zitierte und das auch der Deutschen Presse-Agentur vorlag. „Wir empfehlen möglichen weiteren Betroffenen, dies unverzüglich bei der Polizei zur Anzeige zu bringen“, hieß es darin.

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Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion, Katja Mast, erklärte: „Wir sind alle entsetzt und werden alles in unserer Macht stehende tun, um diesen unglaublichen Vorgang aufzuklären.“ Sie riet den Betroffenen ebenfalls, Anzeigen zu erstatten. Die Fraktionsführung sei jederzeit ansprechbar.

Der „Tagesspiegel“ zitierte auch aus einem parteiinternen Chat, in dem von acht Betroffenen die Rede war. Ein Fall sei durch einen Test bestätigt und Anzeige gegen Unbekannt gestellt worden. Weitere Details gab es zunächst nicht.

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Das Sommerfest fand am Mittwoch am Kanzleramt in Berlin statt, neben SPD-Abgeordneten und Mitarbeitern im Bundestag und den Wahlkreisen nahm auch Bundeskanzler Olaf Scholz daran teil. Insgesamt waren laut „Tagesspiegel“ rund 1000 Gäste bei dem Hoffest – wegen der Corona-Pandemie deutlich weniger als in der Vergangenheit üblich.

RND/dpa

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