Johnson ernennt Staatssekretär für Brexit-Chancen

Premierminister Boris Johnson hat Jacob Rees-Mogg zum „Staatssekretär für Brexit-Chancen und Regierungseffizienz“ ernannt.

London. Mit einem neuen Kabinettsposten für „Brexit-Chancen“ will der britische Premierminister Boris Johnson seine zunehmend unzufriedene Fraktion besänftigen. Der Regierungschef ernannte den Abgeordneten Jacob Rees-Mogg zum „Staatssekretär für Brexit-Chancen und Regierungseffizienz“, wie die Downing Street am Dienstag mitteilte. Viele Tories hatten im Zuge der „Partygate“-Affäre gefordert, Johnson müsse die angeblich positiven Folgen des britischen EU-Austritts stärker herausstellen. Dies will der Premier nun mit der Ernennung des loyalen Rees-Mogg sicherstellen.

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Rees-Mogg im konservativen Flügel zuhause

Der 52-Jährige ist als Exzentriker bekannt, gilt aber auch als einflussreiches Mitglied des sehr konservativen Flügels in der Tory-Partei. Aufsehen erregte er etwa, als er auf Sorgen empörter Fischer über die Regelung im Brexit-Vertrag antwortete: „Entscheidend ist, dass wir unseren Fisch zurückhaben. Es sind jetzt britische Fische. Und damit bessere und glücklichere Fische.“ Die Verhandlungen mit der EU leitet aber weiterhin Außenministerin Liz Truss.

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Bisher war Rees-Mogg als „Leader of the House“ der Regierung für die Koordination des Parlamentsbetriebs zuständig. Diesen Posten übernimmt Mark Spencer, der bisher als „Chief Whip“ für die Fraktionsdisziplin verantwortlich war. Spencer war zuletzt scharf in die Kritik geraten, nachdem mehrere Abgeordnete dem Premier ihr Misstrauen aussprachen.

RND/dpa

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