Kein Vertrauen in zivile Nutzung

Iranisches Atomprogramm: Israel unterstellt Teheran Lügen

Naftali Bennett (r.), Ministerpräsident von Israel, trifft Rafael Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), in Israel

Naftali Bennett (r.), Ministerpräsident von Israel, trifft Rafael Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), in Israel

Der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett hat dem Iran Lügen über dessen Atomprogramm vorgeworfen. Bei einem Besuch des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, am Freitag habe Bennett die Bedenken Israels zum Ausdruck gebracht, wonach sich der Iran Atomwaffen nähere, teilte Bennetts Büro mit.

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Israel wirft dem Iran seit langem vor, auf den Besitz von Atomwaffen hinzuarbeiten. Die israelische Regierung lehnt es ab, dass das internationale Atomabkommen zwischen mehreren Ländern und dem Iran von 2015 wieder aktiviert wird. Israel ist vermutlich das einzige Land mit Atomwaffen im Nahen Osten. Es hat den Besitz aber nie öffentlich zugegeben.

Der Iran gibt an, er verfolge mit seinen Atomaktivitäten nur friedliche Ziele. Er hat sich aber seit dem Scheitern des Atomabkommens mit angereichertem Uran Werten genähert, die für Atomwaffen nötig sind.

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Das Atomabkommen war durch den Rückzug der USA unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump gescheitert. Die Regierung von Präsident Joe Biden will die Vereinbarung wieder einsetzen. Mit dem Abkommen wurden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben, das Land musste dafür sein Atomprogramm beschränken.

Israel und die USA haben nicht ausgeschlossen, militärisch aktiv zu werden, um iranische Atomwaffen zu verhindern. Israel ziehe die Diplomatie vor, habe aber das Recht, gegen den Iran vorzugehen, um das iranische Atomprogramm zu stoppen, teilte Bennetts Büro mit.

RND/AP

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