In seiner eigenen Welt

Was für ein Klimawandel? Es grünt doch so grün im Rosengarten des Weißen Hauses bei Trumps Rede.

Was für ein Klimawandel? Es grünt doch so grün im Rosengarten des Weißen Hauses bei Trumps Rede.

Hannover. Die USA wollen das Pariser Klimaschutzabkommen aufkündigen. Das ist schlimm genug, bietet aber dem Rest der Welt – und das sind in diesem Fall alle bis auf die Vereinigten Staaten, Syrien und Nicaragua – durchaus die Chance, in Fragen des Umweltschutzes einmütig voranzukommen.

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Schlimmer allerdings sind die Begründungen, die der Präsident für einen Austritt liefert. Die anderen Staaten hätten Amerikas Unterschrift erschlichen, um die Wirtschaft der USA zur eigenen Profitmehrung zu schwächen. Und sie hätten, so fügt er hinzu, über Amerika gelacht. Heute lache niemand mehr über Amerika. Der Präsident, das merkt man, lebt in seiner eigenen Welt.

Und es lacht wirklich niemand mehr. Denn an seiner kruden Mischung aus Industrie-Romantik (Kohle-Kumpel in Pittsburgh), Verschwörungstheorien von der Welt, die gegen sein schönes Land sei und purer Einbildung ist nichts Komisches mehr zu entdecken. „Es geht hier weniger ums Klima, sondern mehr darum, dass andere Länder einen finanziellen Vorteil gegenüber den USA bekommen“: Wer so etwas als Staatschef der (einstmals) wichtigsten westlichen Macht allen Ernstes behauptet, der gibt Anlass zu allergrößter Sorge – nicht nur in Sachen Klima.

Von Daniel Killy/RND

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