Ihm fallen die Augen zu: Schläft US-Präsident Biden während der UN-Klima­konferenz?

US-Präsident Joe Biden beim UN-Klimagipfel in Glasgow.

US-Präsident Joe Biden beim UN-Klimagipfel in Glasgow.

Glasgow/Hannover. Am Montagnachmittag ist im schottischen Glasgow der Weltklimagipfel eröffnet worden, und natürlich war auch US-Präsident Joe Biden anwesend – zumindest körperlich. Wie viel er tatsächlich vom ersten Tag mitbekommen hat, ist allerdings unklar.

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Ein Video zeigt, wie dem 78-Jährigen mehrmals die Augen zufallen, während er mit verschränkten Armen einer Rede zuhört.

Hat der US-Präsident wirklich geschlafen? Abschließend klären lässt sich das natürlich nicht. Doch die Tatsache, dass sich Biden am Ende des kurzen Videos die Augen reibt, ist ein starkes Indiz dafür, dass er zumindest mit seiner Müdigkeit zu kämpfen hatte. Überraschend ist das keineswegs, schließlich reiste Biden am Montag direkt vom G20-Gipfel in Rom zum Auftakt der Klimakonferenz nach Glasgow.

+++ Alle Informationen zur Weltklimakonferenz im Liveblog +++

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Dort bat er in seiner Rede um Entschuldigung für den Rückzug seines Vorgängers Donald Trump aus dem Pariser Klimaschutzabkommen von 2015. Trump hatte daran gezweifelt, ob der Klimawandel überhaupt menschengemacht ist – solche Zweifel sind wissenschaftlich klar widerlegt. Nun sagte Biden, Glasgow müsse der Startschuss für ein „Jahrzehnt des Ehrgeizes und der Entschlossenheit sein“. Und die USA wollten mit gutem Beispiel vorangehen.

„Möge Gott den Planeten retten“

Für seinen eindringlichen Appell hatte sich Biden drei- bis viermal so viel Zeit genommen wie die eigentlich vorgesehenen drei Minuten, und er fasste ihn in einer großen Hoffnung zusammen: „May God Save the Planet“ (deutsch: „Möge Gott den Planeten retten“), sagt der gläubige Katholik zum Abschluss seiner Rede. Doch zunächst lastet diese Aufgabe auf den Schultern von Hunderten Verhandlern in Glasgow.

Zu Beginn des Weltklimagipfels hatten sich mehr als 100 Staaten verpflichtet, die Zerstörung von Wäldern und anderen Landschaften bis 2030 zu stoppen. Die beteiligten Länder, darunter Deutschland und die gesamte EU, repräsentieren demnach 85 Prozent der weltweiten Waldfläche, also etwa 34 Millionen Quadratkilometer.

Mit dabei sind die Staaten mit den größten Wäldern überhaupt, also Kanada, Russland, Brasilien, Kolumbien, Indonesien sowie China, Norwegen und die Demokratische Republik Kongo.

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Für das Vorhaben werden demnach bis 2025 etwa 12 Milliarden US-Dollar (rund 10,3 Milliarden Euro) an öffentlichen Geldern mobilisiert. Hinzu kommen 7,2 Milliarden US-Dollar private Investitionen.

RND/tdi/dpa

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