„Könnte als Kriegsverbrechen eingestuft werden“

Guterres verurteilt Anschlag auf UN-Soldaten in Mali

UN-Generalsekretär António Guterres (Archivbild)

UN-Generalsekretär António Guterres (Archivbild)

Frankfurt a.M., New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat einen Anschlag auf die Friedensmission in Mali mit einem Todesopfer auf das Schärfste verurteilt. Angriffe auf die Vereinten Nationen könnten nach internationalem Recht als Kriegsverbrechen eingestuft werden, sagte ein Sprecher des Generalsekretärs am Mittwoch (Ortszeit) in New York.

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Am Mittwoch war ein Konvoi der UN-Mission in Mali (Minusma) in der Nähe der nordöstlichen Stadt Kidal angegriffen worden. Ein jordanischer Soldat wurde getötet, drei weitere verletzt.

Bundeswehr an Einsatz beteiligt

Die Bundeswehr ist an Minusma beteiligt. Am 20. Mai verlängerte der Bundestag das Mandat um ein Jahr und erhöhte die Zahl der Soldaten auf bis zu 1.400 von davor 1.100. Der UN-Einsatz gilt als einer der gefährlichsten der Welt, mehr als 270 Angehörige der Mission wurden bisher getötet. Mali wird seit Jahren von Konflikten erschüttert. Vor allem im Norden des Landes sind islamistische Gruppen aktiv, die immer wieder Anschläge auf das Militär, staatliche Einrichtungen und die Zivilbevölkerung verüben.

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Sondervermögen für die Bundeswehr: So sollen die Milliarden verteilt werden

Mit zusätzlich 100 Milliarden Euro soll die Bundeswehr auf Vordermann gebracht werden. Nun werden erste Pläne bekannt, wohin das Geld fließen soll.

Guterres rief die malischen Behörden auf, alles Mögliche zu tun, um die Identität der Verantwortlichen für den Anschlag auf die Minusma-Mission zu ermitteln. Dann könnten sie schnellstens der Justiz übergeben werden.

RND/epd

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