Grundwasser mit zu viel Nitrat belastet

Zu viel Nitrat im Grundwasser: Als Hauptursache gilt der übermäßige Einsatz von stickstoffhaltigem Dünger in der Landwirtschaft.

Zu viel Nitrat im Grundwasser: Als Hauptursache gilt der übermäßige Einsatz von stickstoffhaltigem Dünger in der Landwirtschaft.

Berlin. Zwischen 2012 und 2014 wurde der zulässige Nitrat-Grenzwert an 28 Prozent der Messstellen überschritten. Das geht aus dem aktuellen Nitratbericht der Bundesregierung hervor, den das Umweltministerium am Dienstag veröffentlichte. In den vergangenen Jahren habe sich die Nitratbelastung des Grundwassers „nur geringfügig verbessert“, heißt es in dem Bericht.

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Die EU-Kommission hatte Deutschland schon im November wegen zu hoher Nitratwerte vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagt. Als Hauptursache gilt der übermäßige Einsatz von stickstoffhaltigem Dünger in der Landwirtschaft.

In Gewässern kann Nitrat das Algenwachstum fördern, was anderen Pflanzen schadet. Für Menschen ist der Stoff selber nicht gesundheitsgefährdend. Nitrat kann aber zu Nitrit umgewandelt werden, das den Sauerstofftransport im Blut blockiert. Außerdem besteht der Verdacht, dass Nitrit indirekt krebserregend ist.

Von dpa/RND

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