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„Größte Hexenjagd der amerikanischen Geschichte“

Trump sieht sich zu Unrecht verfolgt, während man im US-Abgeordnetenhaus erleichtert ist über die neuesten Russland-Ermittlungen.

Trump sieht sich zu Unrecht verfolgt, während man im US-Abgeordnetenhaus erleichtert ist über die neuesten Russland-Ermittlungen.

Washington. Nachdem sich Trump zunächst zuversichtlich geäußert hatte, dass die Ermittlungen keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zutage fördern würden, änderte sich seine Tonlage am Donnerstag schlagartig: „Das ist die größte Hexenjagd auf einen einzelnen Politiker, die die amerikanische Geschichte jemals gesehen hat“, schrieb der Chef des Weißen Hauses per Twitter.

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Tatsächlich ist die Berufung eines Sonderermittlers höchst ungewöhnlich. Der frühere FBI-Direktor Robert Mueller, der die heiklen Kontakte zwischen dem Trump-Team und dem Kreml nun aufklären soll, besitzt enorme Zugriffsrechte quer durch die US-Administration. Parteiübergreifend wird die Berufung Muellers begrüßt: „Jetzt habe ich wesentlich größeres Vertrauen in die Ermittlungen“, sagt Chuck Schumer, Fraktionschef der Demokraten im Senat.

18-mal hatte Trump-Wahlkampfteam mit Russland Kontakt

Unterdessen werden in Washington immer mehr Details zur Russland-Affäre bekannt: So berichtet die Nachrichtenagentur Reuters von insgesamt 18 Kontakten zwischen dem Trump-Team und Personen im engeren Umfeld der russischen Führung. Der Informationsaustausch soll zwischen April und November vergangenen Jahres stattgefunden haben.

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Sondermittler Mueller hat nun zu klären, ob es dabei zu verbotenen Absprachen kam. Wie es heißt, soll der damalige Trump-Vertraute und spätere Sicherheitsberater Michael Flynn mit dem russischen Botschafter unter anderem über die Einrichtung eines geheimen Gesprächskanals gesprochen haben, um die US-Ministerien zu umgehen, die einer engeren Kooperation mit Moskau skeptisch gegenüberstehen.

Von Stefan Koch/RND

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