Göttinger Terrorverdächtige werden abgeschoben

Waffen und Munition entdeckte die Polizei bei Durchsuchungen in Göttingen.

Waffen und Munition entdeckte die Polizei bei Durchsuchungen in Göttingen.

Göttingen. Zwei unter Terrorverdacht in Göttingen festgenommene Männer werden abgeschoben. Das niedersächsische Innenministerium habe am Freitag entsprechende Anordnungen nach dem Aufenthaltsgesetz erlassen, teilte ein Sprecher mit.

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Der 22 Jahre alte Nigerianer und der 27-jährige Algerier waren am Donnerstag vergangener Woche bei einer Großrazzia in Göttingen festgenommen worden. Sie sollen einen Terroranschlag geplant haben. Die Vorbereitungen dazu waren nach Angaben der Ermittler so weit fortgeschritten, dass es jederzeit zu dem Anschlag hätte kommen können. Beide Männer werden der radikal-islamistischen Szene zugerechnet.

Die beiden als Gefährder eingestuften Männer lebten mit ihren Familien seit längerer Zeit in Göttingen und seien dort Mitglieder der islamistischen Szene.

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Anschlagspläne verdichteten sich

Erste Erkenntnisse hatte die Polizei im März 2016 bei einer Durchsuchung bekommen. Jetzt hätten sich die Anschlagspläne verdichtet gehabt. Laut Polizeiangaben haben beide Terrorverdächtigen bisher keine Kampferfahrungen in den Krisengebieten in Irak oder Syrien gesammelt.

Rund 450 Polizisten durchsuchten in der Nacht zum Donnerstag elf Gebäude im Göttinger Stadtgebiet und ein Haus in Nordhessen. Dabei wurden die beiden Männer festgenommen. Der Einsatz wurde nach Polizeiangaben eine Woche vorbereitet.

Von RND/dpa/are

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