Kurz nach Millionen-Sanierung

Schon wieder Probleme: „Gorch Fock“ muss wegen Ölverlusts repariert werden

Das Segelschulschiff „Gorch Fock“.

Das Segelschulschiff „Gorch Fock“.

Berlin. Das Segelschulschiff „Gorch Fock“ ist wegen eines technischen Problems einen Tag schneller als geplant in den Heimathafen Kiel zurückgekehrt. Nach einem Ölverlust am Getriebe legte das Schiff schon am frühen Nachmittag an, teilte die Deutsche Marine am Donnerstag mit. Festgestellt wurde ein Defekt an einer Schraube, der eine Hydraulikölleckage zur Folge hatte. Das Problem konnte demnach umgehend behoben werden.

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Einem Bericht der „Kieler Nachrichten“ zufolge habe der neue Kommandant, Kapitän zur See Andreas-Peter Graf von Kielmannsegg, angefordert, das Schiff abzuholen. „Die Besatzung wollte kein weiteres Risiko eingehen und hat deshalb die Maschinenanlage abgestellt. Im Marinestützpunkt in Kiel soll das Getriebe untersucht werden“, so der Sprecher gegenüber der Zeitung.

Nach einer Grundsanierung – die in vielen Bereichen einem Neubau gleichkam – war der weiße Dreimaster Ende März von seiner ersten Ausbildungsfahrt zurückgekehrt. Die 89 Meter lange Bark war jahrelang von Grund auf überholt worden und hatte in der Zeit immer wieder Negativschlagzeilen gemacht. Die Kosten für die Sanierung stiegen von zunächst geplanten 10 auf 135 Millionen Euro.

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RND/dpa/hyd

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