„Handel mit fossilen Brennstoffen bringt keinen Frieden“

Fridays for Future pocht auf Embargo für russisches Gas und Öl

Berlin, Deutschland, 25. März: Fridays for Future Demonstranten bei einem Globalen Klima Streik.

Berlin, Deutschland, 25. März: Fridays for Future Demonstranten bei einem Globalen Klima Streik.

Berlin. Die deutschen und ukrainischen Ableger der Klimabewegung Fridays for Future verlangen einen raschen Importstopp für Öl und Gas aus Russland. „Wir fordern die rapide Umsetzung eines Öl- und Gasembargos, das die Ukraine unterstützt und Putin schwächt“, teilten die deutsche Aktivistin Luisa Neubauer und der ukrainische Aktivist Ilyess El Kortbi der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit. „Die Ausladung von Bundespräsident Steinmeier hat gezeigt, was es vor allem braucht, und das ist weniger Symbolik und mehr echte Taten.“

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wollte eigentlich gemeinsam mit den Staatspräsidenten Polens, Lettlands, Litauens und Estlands nach Kiew fahren, wurde von der Ukraine aber ausgeladen.

Klimastreik in Zeiten des Kriegs: Fridays for Future demonstriert mit klarer Botschaft

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„Wir wissen, dass ein Embargo große Belastungen mit sich bringt, die stehen aber in keinem Verhältnis zu dem Leid in der Ukraine“, erklärten die Klimaaktivisten. „Wir werden nicht stumm zugucken, wie Deutschland nach Wochen des Krieges und der humanitären Verbrechen in der Ukraine weiterhin jeden Tag Millionen Euro an Putin schickt.“

Neben einem Embargo müsse es Sofortmaßnahmen geben, um die Ölnachfrage zu senken, zum Beispiel ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern und eine maximale Beschleunigung der Energiewende hin zu klimafreundlicheren Energien. Die Zukunft der EU und der Ukraine liege in erneuerbaren Energien. „Der Handel mit fossilen Brennstoffen bringt heute keinen Frieden mehr, wie der Krieg in der Ukraine Tag für Tag zeigt.“

RND/dpa

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