Bekommt Macron die absolute Mehrheit?

Frankreich wählt: 49 Millionen Wahlberechtigte bestimmen über 577 Parlamentssitze

Ein Wähler verlässt eine Wahlkabine nach der Stimmabgabe. Die Französinnen und Franzosen wählen ein neues Parlament. (Symbolbild)

Ein Wähler verlässt eine Wahlkabine nach der Stimmabgabe. Die Französinnen und Franzosen wählen ein neues Parlament. (Symbolbild)

Paris. In Frankreich hat die Endrunde der Parlamentswahl begonnen. Die Wahllokale öffneten am Sonntag um 8.00 Uhr. Rund 48,9 Millionen eingeschriebene Wähler können ihre Stimme abgeben. Kurz nach der Wiederwahl von Präsident Emmanuel Macron für eine zweite Amtszeit wählen die Französinnen und Franzosen ein neues Parlament. Abgestimmt wird über die 577 Sitze der Nationalversammlung.

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Bis zum Mittag hat knapp jeder fünfte Wahlberechtigte seine Stimme abgegeben. Um 12.00 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei knapp 19 Prozent, wie das Innenministerium in Paris am Sonntag mitteilte. Das waren gut 0,5 Prozent mehr als zum selben Zeitpunkt bei der ersten Wahlrunde.

Parlamentswahl in Frankreich: Kein klarer Sieger bei erster Runde

Prognosen der französischen Parlamentswahl deuten bei der Sitzverteilung für die zweite Wahlrunde eine Mehrheit für das Lager des Präsidenten an.

Für den Mitte-Politiker Macron geht es darum, sich wieder eine Parlamentsmehrheit zu sichern. Nach der ersten Wahlrunde am vergangenen Wochenende schien noch nicht ausgemacht, dass das Präsidenten-Lager seine absolute Mehrheit im Parlament wird halten können.

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Insbesondere das neue linke Bündnis aus Linkspartei, Sozialisten, Grünen und Kommunisten angeführt von Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon kann auf deutlich mehr Sitze im Parlament hoffen. Sollte das Mitte-Lager des Präsidenten nur eine relative Mehrheit erreichen, wären der Präsident und die Regierung gezwungen, Unterstützung aus den anderen Lagern zu suchen. Eine Rolle könnte auch die Wahlbeteiligung spielen, die mit 47,5 Prozent in der ersten Runde einen Tiefstand erreicht hatte.

In einigen französischen Überseegebieten begann die Wahl wegen der Zeitverschiebung bereits am Samstag.

RND/dpa

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