FDP-Fraktionschef Christian Dürr

Gaspreisdeckel würde den Staat 38 Milliarden Euro kosten

Christian Duerr von der Partei FDP während der 50. Bundestagssitzung und Debatte im Deutschen Bundestag.

Christian Duerr von der Partei FDP während der 50. Bundestagssitzung und Debatte im Deutschen Bundestag.

Berlin. FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat Rufe nach einer staatlichen Begrenzung der dramatisch gestiegenen Gaspreise zurückgewiesen. Im Bundestag kritisierte er am Mittwoch, Union und Linke seien mit Forderungen danach auf dem falschen Weg. Ein Gaspreisdeckel würde etwa 38 Milliarden kosten, sagte er. „Der Bundeshaushalt wird dann die Differenz dieses Deckels im Vergleich zum Marktpreis tragen“, führte Dürr aus.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Mit Ihren Vorschlägen suggerieren Sie eines, nämlich dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler die gestiegenen Energiepreise decken können“, sagte er. Und weiter: „Der Staat, die Gemeinschaft der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, der kann diese Energiepreise nicht einfach schultern. Das würde die staatliche Gemeinschaft in Deutschland überfordern. Diese Wahrheit muss man aussprechen.“

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken