Experten finden Flugschreiber von Bundeswehr-Hubschrauber

Am Mittwoch sind zwei Bundeswehr-Soldaten beim Absturz eines Hubschraubers des Typs „Tiger“ ums Leben gekommen. (Symbolbild)

Am Mittwoch sind zwei Bundeswehr-Soldaten beim Absturz eines Hubschraubers des Typs „Tiger“ ums Leben gekommen. (Symbolbild)

Berlin/Gao. Luftfahrtexperten der Bundeswehr haben einen von zwei Flugschreibern des abgestürzten Kampfhubschraubers in Mali gefunden. Das Gerät sei aber beschädigt, man wisse nicht, ob man es auslesen könne, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Samstag. Zwei Flugschreiber hätten sich im Tiger-Hubschrauber befunden, das zweite Gerät suche man immer noch. Ein Team von Experten der Bundeswehr ist seit Donnerstag vor Ort, um die Ursache des tödlichen Unglücks zu erforschen. Die Absturzstelle sei weiterhin gesichert.

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Inzwischen sind die beiden Soldaten wieder in der Heimat. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nahm die Leichen der beiden Männer am Samstagabend im Kreise von Angehörigen und Kameraden auf dem Militärflughafen in Köln in Empfang. Sie waren mit einem Airbus der Luftwaffe am Samstag von Westafrika nach Hause geflogen worden. In einem Hangar begann am Abend eine kurze Trauerzeremonie, eine sogenannte Ehrenvolle Aufnahme. Sie fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Erste Todesfälle im Auslandseinsatz seit zwei Jahren

Dabei wurden die Särge durch ein Spalier in einen Hangar getragen und sollten durch Militärseelsorger gesegnet werden. In einer Kapelle sollten sich die Angehörigen dann verabschieden könnten.

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Die beiden Soldaten aus Nordhessen waren am Mittwoch mit einem Tiger-Kampfhubschrauber in dem westafrikanischen Land Mali abgestürzt.

Es sind die ersten Todesfälle von Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz seit 2015. Die Ursache ist nach wie vor ungeklärt. Allerdings gibt es bislang keinen Hinweis auf einen Abschuss. Die Mission Minusma der Vereinten Nationen (UN) soll zur Stabilisierung Malis und zur Umsetzung eines Friedensabkommens beitragen. Mehr als 890 Bundeswehrsoldaten sind vor Ort.

Von RND/dpa

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