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Erniedrigung von Kollegen: Biden-Berater tritt nach Vorwürfen zurück

Eric Lander, wissenschaftlicher Berater von US-Präsident Biden, ist nach Vorwürfen der Erniedrigung von Kollegen zurückgetreten.

Washington. Ein hochrangiger Wissenschaftsberater von US-Präsident Joe Biden ist Medienberichten zufolge nach Vorwürfen des „respektlosen“ Verhaltens gegenüber Mitarbeitern zurückgetreten. „Ich bin am Boden zerstört, dass ich frühere und gegenwärtige Kollegen durch die Art und Weise verletzt habe, wie ich mit ihnen gesprochen habe“, zitierten US-Medien am Montag (Ortszeit) aus dem Rücktrittsgesuch von Eric Lander.

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Er habe sich und sein Team dazu bringen wollen, gemeinsame Ziele zu erreichen - und dabei auch kritisiert. Hin und wieder habe von ihm Gesagtes die Grenze überschritten und sei sowohl Männern als auch Frauen gegenüber „respektlos und erniedrigend“ gewesen, schrieb Lander demnach weiter, der sich zudem per E-Mail beim Team entschuldigte.

„Glaubwürdige Beweise“ für Verstöße

Biden habe den Rücktritt angenommen, teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, mit. Der Schritt sei nach Berichten über eine interne Untersuchung des Weißen Hauses erfolgt, bei der „glaubwürdige Beweise“ für Landers Verstöße gegen Arbeitsplatzrichtlinien vorgefunden worden seien, hieß es beim US-Sender CNN.

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Dies habe Biden unter Druck gesetzt, der zu seinem Amtsantritt angekündigt hatte, jeden auf der Stelle zu feuern, der respektlos mit anderen umgehe. Der Mathematiker und Biologe Lander leitete zudem zuletzt das Büro für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses.

RND/dpa

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