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Costa Rica: Regierungspartei erzielt katastrophales Wahlergebnis

Carlos Alvarado, Präsident von Costa Rica, wirft seinen Stimmzettel für die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in eine Wahlurne.

San José. Nach der Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Costa Rica am Sonntag haben vorläufige Ergebnisse die katastrophale Schlappe der Regierungspartei bestätigt. Wie die Wahlbehörde mitteilte, schaffte die PAC des scheidenden Präsidenten Carlos Alvarado mit weniger als 1 Prozent der Stimmen nicht einmal den Einzug ins Parlament. Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt ist die PAC ebenfalls außen vor: Da stehen sich am 3. April Ex-Präsident José María Figueres und der frühere Finanzminister Rodrigo Chaves gegenüber.

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2014 hatte die PAC mit ihrem Wahlsieg die politischen Strukturen Costa Ricas erschüttert. Erstmals seit 60 Jahren war keine der beiden großen Parteien mehr an der Macht. Doch nach zwei Amtszeiten wurde die Partei am Sonntag wieder regelrecht von der politischen Landkarte gefegt.

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Politologe: Wähler reagieren auf Versagen der Regierungspartei

Der Politologe Francisco Barahona sagte, die Wähler hätten die Regierungspartei abgestraft, weil sie versprochene Reformen nicht geliefert, eine umstrittene Steuerreform abgenickt und in der Corona-Krise Schwächen gezeigt habe. Außerdem sei sie in mehrere Korruptionsskandale verwickelt gewesen. „Die PAC ist schuld“ sei in Costa Rica zur Antwort auf alle Missstände geworden, sagte Barahona. Nun hätten die Wähler Vergeltung geübt.

RND/AP

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