Konflikt um Taiwan-Straße

„Absichtliche Sabotage“: China fühlt sich durch US-Kriegsschiffe provoziert

Der Lenkwaffenkreuzer USS Antietam (CG 54) der Ticonderoga-Klasse ist vor der Küste Japans in der Nähe des Berges Fuji unterwegs. Zwei US-Kriegsschiffe haben am Sonntag die Straße von Taiwan durchquert.

Der Lenkwaffenkreuzer USS Antietam (CG 54) der Ticonderoga-Klasse ist vor der Küste Japans in der Nähe des Berges Fuji unterwegs. Zwei US-Kriegsschiffe haben am Sonntag die Straße von Taiwan durchquert.

Peking . China hat die Fahrt zweier US-Kriegsschiffe durch die Straße von Taiwan als „Provokation“ bezeichnet. Die Aktion ziele auf „eine absichtliche Sabotage des regionalen Friedens und der Stabilität“ ab, sagte Zhao Lijian, ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums, am Montag.

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China fordere die USA erneut auf, das Ein-China-Prinzip nicht weiter auszuhöhlen. Auch müsse Washington die Souveränität und territoriale Integrität anderer Länder respektieren. Als Ein-China-Prinzip bezeichnet Peking seinen Anspruch auf die demokratische Inselrepublik. Hingegen versteht sich Taiwan längst als unabhängig.

US-Delegation besucht Taiwan

Die Volksrepublik China, die Taiwan als abtrünnige Provinz betrachtet, kritisierte den Besuch als Einmischung in innere Angelegenheiten Chinas.

Zwei US-Kampfschiffe durchquerten Taiwan-Straße

Zuvor hatten am Sonntag die Lenkwaffenkreuzer USS Antietam und USS Chancellorsville die Meerenge zwischen China und Taiwan durchquert. Die 7. Flotte der US-Marine teilte auf Twitter mit, dass die Operation „das Engagement der Vereinigten Staaten für einen freien und offenen Indopazifik“ demonstriere.

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Es war das erste Mal seit dem Taiwan-Besuch der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, dass die US-Streitkräfte Kriegsschiffe durch die Taiwan-Straße entsenden. Die Volksrepublik China reagierte auf den Besuch der US-Politikerin Anfang August mit mehrtägigen Militärmanövern. Die chinesische Führung lehnt offizielle Kontakte anderer Länder zu Taiwan ab.

RND/dpa

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