Debatte um Nord Stream 2

Bundesweite Umfrage: Mehrheit spricht sich für Rücktritt von Manuela Schwesig aus

Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht beim Empfang der Landesregierung zum Tag der Arbeit im Goldenen Saal des Justizministeriums mit Gästen der Veranstaltung.

Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht beim Empfang der Landesregierung zum Tag der Arbeit im Goldenen Saal des Justizministeriums mit Gästen der Veranstaltung.

Schwerin. FDP und Grüne in Mecklenburg-Vorpommern sehen sich durch eine Meinungsumfrage in ihrer Kritik am Agieren von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in der Debatte um Nord Stream 2 bestätigt. „Es zeigt sich, dass die Mehrheit der Bürger kein Vertrauen in die Arbeit von Rot-Rot hat. Der Ruf Mecklenburg-Vorpommerns ist bereits stark beschädigt“, konstatierte FDP-Landeschef René Domke.

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Ähnlich äußerte sich auch der Grünen-Landesvorsitzende Ole Krüger: „Das unseriöse Gebaren rund um den Bau der Pipeline und die Einrichtung der sogenannten Klimastiftung ist ein Armutszeugnis für die Landesregierung.“ Beide Oppositionspolitiker forderten Schwesig auf, alle noch offenen Fragen zu Nord Stream 2 und zur Stiftung zu beantworten.

Anlass für die neuerliche Aufforderung waren die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von t-online. Demnach sprach sich eine knappe Mehrheit (51 Prozent) der Bundesbürger dafür aus, dass Schwesig von ihrem Amt als Ministerpräsidentin zurücktreten sollte.

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35 Prozent waren gegen einen Rücktritt, 14 Prozent zeigten sich unentschlossen. Unter den Umfrageteilnehmern in Mecklenburg-Vorpommern fand Schwesig allerdings noch bei 52 Prozent Rückhalt. Auch in Ostdeutschland insgesamt überwog die Zustimmung für Schwesig.

Den Angaben zufolge flossen in die Online-Umfrage Antworten von 5071 Menschen ein, die bevölkerungsrepräsentativ ausgewählt wurden. Die Befragung fand zwischen dem 22. und 27. April statt.

RND/dpa

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