Bundeswehr setzt KSK-Kommandeur ab

Bundeswehrsoldaten der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) trainieren in Magdeburg den Häuserkampf und eine Geiselbefreiung.

Bundeswehrsoldaten der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) trainieren in Magdeburg den Häuserkampf und eine Geiselbefreiung.

Stuttgart. Die Kommando Spezialkräfte (KSK) kommen nicht aus den Schlagzeilen. Erst wurde bekannt, dass Soldaten bei einer Feier den Hitlergruß gezeigt haben. Nach Informationen des Magazins „Spiegel“ wurde nun auch ein Kommandeur entlassen, weil er Drohungen und frauenfeindliche Sprüche geäußert hatte.

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Der Mann sei im baden-württembergischen Calw stationiert gewesen, berichtet das Magazin. Demnach habe der Fall jedoch nichts mit Nazi-Vorwürfen gegen KSK-Soldaten in Sindelfingen zutun. Dort hat die Stuttgarter Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen die Elitetruppe KSK übernommen.

Es sei ein Verfahren wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet worden, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Bei der Abschiedsfeier für einen Kompaniechef des geheim operierenden Kommandos Spezialkräfte soll es im April einem Medienbericht zufolge zu bizarren Spielen wie Schweinskopf-Werfen gekommen sein, bei denen auch rechtsextremistische Musik gehört und möglicherweise der Hitlergruß gezeigt worden sein soll.

Der Vorfall soll sich wohl auf dem Gelände eines Schießstandes bei Sindelfingen nahe Stuttgart abgespielt haben. Es werde gegen Unbekannt ermittelt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter.

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Von RND/dpa/aks

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