Aktion gegen russischen Oligarchen Usmanow

Luxusjacht „Dilbar“ bei Bremen durchsucht - 60 Beamte beteiligt

Die Luxusjacht "Dilbar" liegt an der Lürssen-Werft in Lemwerder gegenüber vom Bremer Stadtteil Vegesack.

Die Luxusjacht "Dilbar" liegt an der Lürssen-Werft in Lemwerder gegenüber vom Bremer Stadtteil Vegesack.

Bremen. Ermittler haben am Dienstag bei Bremen die Jacht eines russischen Unternehmers durchsucht. Das bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main auf Nachfrage. Kreisen zufolge richtete sich die Aktion gegen den russischen Oligarchen Alischer Usmanow. Bei dem Schiff handelt es sich um die Luxusjacht „Dilbar“. An der Durchsuchung beteiligt waren 60 Beamtinnen und Beamte, wie aus einer Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft hervorgeht.

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Russische Luxusjacht „Dilbar“ soll verlegt werden

Die 156 Meter lange Luxusjacht „Dilbar“ war im April auf Grundlage der EU-Sanktionen wegen des Einmarschs russischer Truppen in die Ukraine festgesetzt worden.

In einem Ermittlungsverfahren gegen einen 69-jährigen Unternehmer aus der Russischen Föderation habe die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München II eine Motorjacht in Norddeutschland durchsucht, heißt es in der Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft.

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Die Luxusjacht war im April auf Basis der EU-Sanktionen wegen des Einmarschs russischer Truppen in die Ukraine festgesetzt worden. Die mit mehr als 500 Millionen Euro angeblich teuerste Jacht der Welt wurde mit einem Verfügungsverbot belegt und darf damit „nicht mehr veräußert, vermietet oder belastet werden“, wie ein Sprecher des Bundeskriminalamts (BKA) damals sagte.

RND/dpa

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