Belarus: Lukaschenko redet von Krieg – und kündigt russische Waffenlieferung an

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erwartet eine große Waffenlieferung aus Russland, darunter Dutzende Kampfflugzeuge, Hubschrauber und Luftabwehrsysteme. Bei der Ankündigung am Mittwoch betonte er den Schulterschluss mit Moskau und erklärte, die Streitkräfte seines Landes seien mit ihrem Schwerpunkt nach Westen ausgerichtet. (Archivbild)

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erwartet eine große Waffenlieferung aus Russland, darunter Dutzende Kampfflugzeuge, Hubschrauber und Luftabwehrsysteme. Bei der Ankündigung am Mittwoch betonte er den Schulterschluss mit Moskau und erklärte, die Streitkräfte seines Landes seien mit ihrem Schwerpunkt nach Westen ausgerichtet. (Archivbild)

Kiew. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erwartet eine große Waffenlieferung aus Russland, darunter Dutzende Kampfflugzeuge, Hubschrauber und Luftabwehrsysteme.

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Bei der Ankündigung am Mittwoch betonte er den Schulterschluss mit Moskau und erklärte, die Streitkräfte seines Landes seien mit ihrem Schwerpunkt nach Westen ausgerichtet.

„Falls, Gott bewahre, ein Krieg beginnt, wird die belarussische Armee die erste sein, die kämpft, und die Westgruppe der russischen Streitkräfte wird sich schnell anschließen, um eine gemeinsame Verteidigung zu bilden“ sagte er.

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Der vor einem Jahr zum umstrittenen Wahlsieger erklärte Präsident sieht sich vom Westen wegen seines harten Vorgehens gegen die Oppositionsbewegung isoliert und von Sanktionen belegt. Unterstützt wird er von Russland, das mit seinen Truppen kommende Woche ein großes gemeinsames Manöver abhalten will und ihm gerade einen Milliardenkredit gewährte.

Die beiden Nachbarstaaten haben eine Unionsvereinbarung über enge politische, wirtschaftliche und militärische Beziehungen. Vor der Protestbewegung gegen sich hat Lukaschenko Moskau oft beschuldigt, Belarus zur Aufgabe seiner Unabhängigkeit drängen zu wollen. Nun erklärte er, es gebe kein Gerede über einen Verlust von Souveränität.

RND/AP

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