Baerbock besucht Flüchtlingssiedlung in Jordanien

Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen, r), Außenministerin, besucht das Flüchtlingslager Talibeh des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge. Außenministerin Baerbock ist auf einer Reise nach Israel, in die Palästinensischen Autonomiegebiete sowie nach Jordanien und Ägypten.

Amman. Außenministerin Annalena Baerbock hat am Freitag eine Flüchtlingssiedlung in Jordanien besucht. Das schon 1968 vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) errichtete Lager Talbieh wird mit deutschen Geldern unterstützt. Im Anschluss wollte die Grünen-Politikerin in der jordanischen Hauptstadt Amman Außenminister Aiman al-Safadi treffen.

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Am Samstag stehen weitere politische Gespräche in Ägypten auf ihrem Programm. Ägypten wird im November die Weltklimakonferenz ausrichten.

Viele Flüchtlinge in Jordanien

Jordanien ist eines der wichtigsten Aufnahmeländer für Flüchtlinge in der Region. Nach Angaben der Bundesregierung leben dort mehr als 670.000 beim UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR registrierte syrische Flüchtlinge sowie Zehntausende Flüchtlinge vor allem aus Irak, Jemen und Sudan. Demnach leben rund 80 Prozent der syrischen Flüchtlinge in städtischen Gebieten, rund 20 Prozent in Lagern. Im Rahmen der Syrienkrise hat die Bundesregierung nach diesen Angaben seit 2012 rund 977 Millionen Euro für humanitäre Hilfe gezahlt, davon rund 135 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

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Das Flüchtlingslager Talbieh wurde nach UN-Angaben für palästinensische Flüchtlinge und andere im Zuge des Sechstagekriegs von 1967 Vertriebene errichtet. Jordaniens Nachbarland Israel hatte 1967 unter anderem den Gazastreifen, das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert.

Das Camp liegt rund 35 Kilometer südlich der Hauptstadt Amman. In dem ursprünglich für 5000 Geflüchtete gebaute Camp leben nach Darstellung des Auswärtigen Amtes derzeit etwa 9500 Menschen.

RND/dpa

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