Autobombenanschlag tötet dreijähriges Kind

Der Autobombenanschlag ereignete sich in der südosttürkischen Stadt Viransehir nahe der syrischen Grenze.

Der Autobombenanschlag ereignete sich in der südosttürkischen Stadt Viransehir nahe der syrischen Grenze.

Sanliurfa. Wie der Gouverneur der Provinz Sanliurfa, Güngör Azim Tuna, der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu bestätigte, explodierte die Autobombe im Distrikt Viransehir in der Nähe eines Gebäudes, in dem Richter und Staatsanwälte wohnen. Ihnen galt offenbar der Anschlag, berichtete "Spiegel Online" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP. In der Stadt leben hauptsächlich Kurden, der Ort liegt unweit der Grenzen zu Syrien.

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Bisher hat sich niemand zu der Tat bekannt

Bei der Explosion starb nach Angaben von Staatsmedien ein dreijähriges Kind. Weitere 15 Menschen seien bei der Explosion in dem Wohngebiet für Behördenmitarbeiter verletzt worden, berichtete Gouverneur Güngör Azim Tuna. Die Wohngegend sei abgeriegelt worden, schrieb Anadolu.

Die Hintergründe der Explosion sind bisher unklar. Nach den bisher vorliegenden Informationen hat sich noch niemand zu der Tat bekannt.

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Viransehir liegt etwa 50 Kilometer von der Grenze zu Syrien entfernt und hat eine überwiegend kurdische Bevölkerung. Seit 2015 häufen sich in der Türkei Anschläge kurdischer Extremisten und der Terrormiliz Islamischer Staat. Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK hat bereits mehrmals Wohngegenden für Polizisten und Behördenmitarbeiter mit Autobomben angegriffen.

Von AP/RND

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