Amthor droht Fahrverbot: SPD-Konkurrent will mit Mitfahrgelegenheit aushelfen
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Der SPD-Abgeordnete Erik von Malottki, der das Direktmandat in Philipp Amthors Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II bei der Bundestagswahl im vergangenen September erringen konnte, hat seinem CDU-Konkurrenten eine Mitfahrgelegenheit angeboten.
© Quelle: Stefan Sauer/dpa/imago images/Christian Thiel (Montage)
Nachdem bekannt wurde, dass dem CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor der Entzug seiner Fahrerlaubnis droht, hat er ein Angebot für eine Mitfahrgelegenheit aus seinem Wahlkreis nach Berlin erhalten.
Der SPD-Abgeordnete Erik von Malottki, der das Direktmandat in Amthors Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II bei der Bundestagswahl im vergangenen September erringen konnte, wandte sich per Twitter-Videobotschaft an seinen CDU-Konkurrenten.
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„Ich nehm dich aus unserem Wahlkreis in meinem Honda Jazz Baujahr 2002 mit, wenn das für dich okay ist“, bot von Malottki an. Eine Bedingung aber habe er, sagte der SPD-Politiker: „Wir sprechen darüber, wie wir unsere Region besser mit der Bahn anbinden, damit wir beide zukünftig mit der Bahn fahren können.“
Bisher hat Amthor offenbar noch nicht auf das Angebot seines SPD-Kollegen geantwortet. Von Malottki aber versicherte, dass er eine mögliche Fahrt aus dem Norden nach Berlin mit einer Dashcam aufnehmen wolle.
Wie die „Ostsee-Zeitung“ am Dienstag berichtete, hat das Amtsgericht Pasewalk den 29-Jährigen Amthor zu 450 Euro Bußgeld und einem einmonatigen Fahrverbot verurteilt, da er mit 120 Stundenkilometern durch eine Tempo-70-Zone gefahren ist. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
RND/sic