Amri wollte über Facebook Frau zum Heiraten finden

Anis Amri wollte auf keinen Fall zurück in seine Heimat Tunesien, hat daher nach einer Frau gesucht, um ein Bleiberecht zu erwirken.

Anis Amri wollte auf keinen Fall zurück in seine Heimat Tunesien, hat daher nach einer Frau gesucht, um ein Bleiberecht zu erwirken.

Hanover. Anis Amri, der Terror-Attentäter vom Berliner Breitscheid-Platz, hat offenbar über Facebook gezielt Frauen zum Heiraten gesucht. Das berichtet das ZDF-Nachrichtenmagazin „Frontal 21“. Auf diesen Weg habe er eine Abschiebung in seine Heimat Tunesien verhindern wollen.

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Dem Magazin zufolge habe Amri mehrere Frauen in der Schweiz und Deutschland kontaktiert. Eine zum Islam konvertierte Schweizerin bestätigte im Interview mit „Frontal21“-Reportern Amris Heiratsabsicht. „Man hat schon gemerkt, dass er ein Problem mit dem Aufenthalt hat. Mein Vorschlag war, vielleicht ein Jahr zu warten, aber sicher nicht so schnell, schnell.“

Dem Nachrichtenmagazin zufolge konzentrieren sich die Ermittler insbesondere auf die Schweizer Kontakte, da die Tatwaffe aus dem Land stamme. Außerdem soll der getötete Terrorist in der Schweiz weitere Islamisten kennengelernt haben, die ihn bei seiner Tat in Berlin unterstützt hätten.

Amri hatte am 19. Dezember vergangenen Jahres gezielt einen LKW auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gesteuert und so zwölf Menschen getötet und 56 weitere verletzt. Auf seiner Flucht durch Europa war Amri schließlich von italienischen Streifenpolizisten in Mailand erschossen worden.

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Von RND/caro

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