Drei Politiker betroffen

AfD-Spitze mahnt Landtagsabgeordnete für Reise nach Russland ab

Ein  Plakat mit dem Schriftzug «Alternative für Deutschland».

Ein Plakat mit dem Schriftzug «Alternative für Deutschland».

Berlin/Düsseldorf. Der AfD-Bundesvorstand hat drei Landtagsabgeordnete für ihre Reise nach Russland abgemahnt. Das bestätigte ein Parteisprecher am Mittwochabend auf dpa-Anfrage. Die genaue Begründung werde noch erarbeitet. Zuvor hatte die „Mitteldeutsche Zeitung“ (Donnerstag) berichtet. Bei den drei Politikern handelt es um Christian Blex aus Nordrhein-Westfalen sowie Hans-Thomas Tillschneider und Daniel Wald aus Sachsen-Anhalt.

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Die drei Politiker waren im September nach Russland gereist, hatten den Trip nach scharfer Kritik aber abgebrochen. Vertreter anderer Parteien warfen der AfD vor, auf der Seite von Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu stehen.

Die AfD-Parteispitze war nach eigenen Angaben nicht in die Reise eingeweiht und distanzierte sich davon. „Wir unterstützen diese Reise nicht“, hatte Co-Partei- und Fraktionschef Tino Chrupalla erklärt. Co-Parteichefin Alice Weidel sprach von einer „Privatreise“, die nicht mit Fraktion und Partei abgesprochen worden sei. „Die Reisetätigkeit vertritt auch nicht die Position der AfD.“

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RND/dpa

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