AfD-Spendenaffäre führt in die Schweiz: Milliardär Henning Conle soll beteiligt sein

In der AfD-Spendenaffäre führen neue Hinweise in die Schweiz.

In der AfD-Spendenaffäre führen neue Hinweise in die Schweiz.

Berlin. In der AfD-Spendenaffäre führen neue Hinweise in die Schweiz. Darüber berichtet das ZDF. Demnach soll der Milliardär Henning Conle mehr Geld als bisher bekannt in die AfD geschleust haben. Den entsprechenden Hinweis habe Frauke Petry gegeben, die die Geldflüsse an die AfD an die Bundestagsverwaltung angezeigt habe.

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Das Geld sei unter anderem für die Social-Media-Kanäle der Partei gedacht gewesen, insbesondere für den Facebook-Auftritt zur Bundestagswahl, so das ZDF. Frauke Petry äußerte gegenüber dem ZDF-Magazin „Frontal 21“ und dem gemeinnützigen Recherchezentrum Correctiv, dass sie Kenntnis darüber habe, dass Jörg Meuthen illegale Spenden von Conle in illegale Kanäle gelenkt habe, vorbei an den offiziellen Parteigremien.

Jörg Meuthen will sich auf Nachfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) nicht zu Spenden Conles äußern.

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Bereits 2016 soll der Betreuer der entsprechenden AfD-Facebook-Seite dem Parteichef Jörg Meuthen ein Konzept vorgeschlagen haben, woraufhin sich die Interaktionen deutlich gesteigert hätten. In Mails, die dem ZDF und Correctiv vorliegen, habe es von Jörg Meuthen im Jahr 2016 nach dem Vorschlag des Konzepts geheißen:

„Ja, das macht schon klar, was mit mehr Geld und Manpower noch möglich wäre. Ich leite das mal an unseren potenziellen Unterstützer weiter, er wird das sicher mit Interesse lesen.“

Frauke Petry habe nun angegeben, dass dieser potenzielle Unterstützer Henning Conle sei und das Geld über die Schweizer Goal AG geflossen sei.

RND/lr

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