„Wenn es nicht dramatisch wird ...“

Livestreampanne: AfD-Politiker lassen versehentlich Mikros an – zu hören sind fragwürdige Aussagen

Das Logo der AfD im Bundestag in Berlin (Symbolfoto).

Das Logo der AfD im Bundestag in Berlin (Symbolfoto).

Die AfD-Bundestagsfraktion hat durch ein Missgeschick makabre Überlegungen in ihren Reihen zur drohenden Energiekrise im Winter offengelegt. Am Dienstag veranstaltete sie eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Ein Winter ohne Gas“ und streamte sie auf Tiktok.

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Während einer Pause oder nach dem Ende der Diskussion waren die Mikrofone nicht ausgeschaltet, sodass ein privates Gespräch dreier Diskutanten zu hören war. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Harald Weyel hofft darin auf einen schwierigen Winter: „Wenn es nicht dramatisch wird, geht es so weiter wie bisher.“

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Rainer Kraft, ebenfalls Bundestagsabgeordneter, kommentiert dies mit einem skeptischen „unschön“. Doch der neben ihm sitzende Chemiker Helmut Waniczek erwidert: „Wenn es jetzt nicht dramatisch wird, ist es eh okay, dann braucht es die AfD offensichtlich nicht.“

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Der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger hat den Videoausschnitt auf Twitter geteilt. „Die AfD zeigt wieder ihr unpatriotisches Gesicht. Eigentlich hassen Afd’ler Deutschland“, lautet sein Kommentar.

Harald Weyel: „Ich wollte meiner Befürchtung Ausdruck geben“

Gegenüber der „Berliner Morgenpost“ hat sich Harald Weyel nicht von seiner Aussage distanziert. „Ich wollte meiner Befürchtung Ausdruck geben, dass nur eine Zuspitzung der sich abzeichnenden Krise dazu führen wird, dass die politisch Verantwortlichen endlich die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Krise zu bekämpfen“, lässt er sich zitieren. Das bedeute „selbstverständlich nicht“, dass er sich eine Verschärfung der Krise wünsche, relativierte Weyel seine Äußerungen.

RND/sf

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