Temperaturen bleiben unter 30 Grad

Nach der Hitze wird es wechselhaft: Wo kommt es zu Gewittern?

Sonnenuntergang hinter einer Gewitterzelle: Das Bundesland leidet unter Trockenheit und Waldbränden.

Sonnenuntergang hinter einer Gewitterzelle: Das Bundesland leidet unter Trockenheit und Waldbränden.

In den vergangenen Tagen kämpften große Teile Deutschlands mit Hitze und Temperaturen über 30 Grad – das hat ab Freitag zumindest vielerorts kurzzeitig ein Ende.

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„Am Freitag kommt es relativ verbreitet in ganz Deutschland zu Schauern und Gewittern. Wobei es im Osten und dort an den Küsten weitestgehend sonnig und heiß bleibt“, sagt Jürgen Schmidt, Diplom-Meteorologe von Wetterkontor gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Am Nachmittag erstreckt sich ein Regenband von der Nordsee bis nach Sachsen. Diese Wolken ziehen aber im Verlauf des Tages bereits immer weiter bis nach Nordosten. „Insgesamt ist die Luftfeuchtigkeit am Wochenende eher hoch. Das schwüle Wetter begünstigt dann Gewitter.“

Schwere Gewitter in Sachsen

Der Samstag bleibt dann aber recht trocken und freundlich. „Es kann hier und da schon mal einen Schauer geben. Und es wird etwas kühler: von 21 Grad an der Nordsee, bis 29 Grad im Osten und Südwesten Deutschlands. Das sind angenehme Sommertemperaturen – es bleibt unter 30 Grad.“ Während in den meisten Teilen des Landes kaum Regen zu erwarten ist, kann es am Nachmittag in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen teils zu schweren Gewittern kommen. Auch in Brandenburg, das immer noch von Waldbränden betroffen ist, kann mit Niederschlag gerechnet werden.

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Im Zuge der Gewitter muss vereinzelt auch mit Hagel gerechnet werden, sagt Jürgen Schmidt: „Wir haben allgemein eine Südwestlage. Das heißt meistens eher schnell ziehende Wolkenfronten mit Böen, Hagel und Starkregen, der aber nicht lange anhält.“ Die Wetterlage am Wochenende ist durch das Tiefdruckgebiet „Quiara“ geprägt, das bereits Regen mit sich bringt. „Das sind aber nur die Ausläufer des Haupttiefs ‚Rebecca‘, das derzeit noch über dem Atlantik weilt und das am Sonntag zu uns herüberkommen wird.“

Osten und Westen wechseln sich bei der Sonne ab

Trotzdem wird der Sonntag laut dem Wetterexperten zunächst überwiegend freundlich. Hier steigt die Temperatur höchstwahrscheinlich wieder bis an die 30-Grand-Grenze. „Durch die heranziehende Tieffront kann es aber vereinzelt Schauer und auch ein Wärmegewitter geben, etwa in den Mittelgebirgen. Und insgesamt wird wohl der Westen Deutschlands deutlich kühler und feuchter sein als der Osten.“

Am Montag bleibt es weiter wechselhaft, so Schmidt: „Wobei sich dann der Trend umkehrt und der Westen wärmer und freundlicher wird als der Osten. Dann wird es auch wieder über 30 Grad warm.“

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