Vulkanausbruch im Kongo: Zahl der Opfer steigt auf mehr als 30

Lava des Mount Nyiragongo ist am Stadtrand von Goma zu sehen.

Lava des Mount Nyiragongo ist am Stadtrand von Goma zu sehen.

Kinshasa. Die Zahl der Todesopfer der Vulkanausbruchs im Kongo ist auf mindestens 32 gestiegen. Man müsse mit einem weiteren Anstieg rechnen, sagte der Chef des Zivilschutzes der Provinz Nord Kivu, Joseph Makundi, am Montag. Der Militärgouverneur der Provinz, Constant Ndima, rief die Bevölkerung der nahe gelegenen Stadt Goma auf, ihre Kinder nicht zur Schule zu schicken. Die Flughäfen in Goma und Kavumu seien geschlossen worden.

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Der Vulkan Nyiragongo im Osten Kongos war am Samstag ohne große Vorwarnung ausgebrochen und spie Lavaströme aus, die nach Angaben von Behörden und Augenzeugen mehr als 500 Häuser zerstörten. Aus einem Viertel der Millionenstadt flohen rund 5000 Menschen ins benachbarte Ruanda. Weitere 25.000 suchten in Sake im Kongo Zuflucht.

Der wissenschaftliche Direktor des Vulkanobservatoriums in Goma, Celestin Kasereka Mahinda, sagte der Nachrichtenagentur AP, einige Menschen seien gestorben, nachdem sie giftige Gase eingeatmet hätten, als sie über auskühlende Lava gegangen seien, die eine Straße blockiert habe. Der Vulkan sei weiter aktiv. Man habe Erdstöße registriert.

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RND/AP

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