Von Adele bis Lady Gaga: Seniorenheim stellt berühmte Album-Cover nach

Loni, Bewohnerin des Seniorenheims Alfons-Hoffmann-Haus, sitzt während einer Vernissage zur Ausstellung mit Bildern von den Bewohnern neben ihrem Foto, welches ein Plattencover von Adele darstellen soll. Die Bewohner haben berühmte Plattencover und Filmplakate nachgestellt.

Loni, Bewohnerin des Seniorenheims Alfons-Hoffmann-Haus, sitzt während einer Vernissage zur Ausstellung mit Bildern von den Bewohnern neben ihrem Foto, welches ein Plattencover von Adele darstellen soll. Die Bewohner haben berühmte Plattencover und Filmplakate nachgestellt.

München. Ein Seniorenheim in München hat mit Bewohnern und Angestellten mehr als 190 berühmte Plattencover und Filmplakate nachgestellt. Die Werke sorgten nicht nur im Haus für viel Aufsehen, auch die Schauspielerinnen Uschi Glas (77) und Jutta Speidel (67) lobten die „sensationellen Bilder“ bei ihrem Besuch der Vernissage am Montag in München.

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Bei der Ausstellung waren unter anderem Nachstellungen von Werken beider Schauspielerinnen zu sehen. „Ich war total begeistert, als ich mein Cover gefunden habe“, sagte Uschi Glas. „Ich habe es sofort erkannt.“

Projekt sorgte für „schönes Zusammengehörigkeitsgefühl“

Der eigentliche Star des Tages war jedoch die Bewohnerin Lore Demmel, die zu Beginn der Veranstaltung neben ihrer Lady-Gaga-Nachstellung vor den Kameras posierte. Die 85-Jährige habe Lady Gaga zuvor nicht gekannt. „Eigentlich höre ich viel lieber klassische Musik“, gestand sie. Sie freue sich jedoch, weil sie für das Foto viele Komplimente bekommen habe. „Als ich das Bild gesehen habe, war ich ganz schockiert. Das war echt lustig.“

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Die Idee hatte sich Sven Grimpe, ein Mitarbeiter des Betreibers Münchenstift, bei einem TV-Beitrag abgeschaut: „Ich dachte mir, was die hinkriegen, kriegen wir locker hin.“ Nach einem etwas schleppenden Start im September habe das Projekt nach und nach an Fahrt aufgenommen, sagte der gelernte Altenpfleger. Er freue sich insbesondere über die Verbindung des Personals und der Bewohner. Das Projekt habe für ein „schönes Zusammengehörigkeitsgefühl“ gesorgt.

RND/dpa

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