Nächste Woche bis 20 Grad

Viel Sonne, kaum Regen: Warnung vor teils hoher Waldbrand­­gefahr

Krokusse blühen im Schloss und Park Pillnitz in Dresden.

Krokusse blühen im Schloss und Park Pillnitz in Dresden.

Ingelheim. In den vergangenen Tagen freuten sich Menschen in weiten Teilen Deutschlands bereits über viel Sonne. „Das Wochen­ende wird jetzt zwei­geteilt“, sagt Jürgen Schmidt vom Wetter­dienst Wetterkontor.

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Denn im Nord­osten, Osten und Südosten setzt sich das überwiegend sonnige oder gering bewölkte und trockene Wetter am Samstag fort – Hoch „Noe“ sei Dank. Von der Nordsee­küste bis zur Saar und im Süd­westen sorgt Tief „Claudia“ dagegen für einen wechselnd bis stark bewölkten Himmel. Regen­tropfen oder Sprüh­regen gibt es aber nur vereinzelt. Die Temperaturen steigen auf fünf bis 15 Grad.

Am Sonntag scheint dann zwischen der Ostsee, dem Erz­gebirge und im Süd­osten häufig den ganzen Tag über bei geringer Wolken­zahl die Sonne. Über die West­hälfte und zum Teil über die Mitte dagegen ziehen dichtere Wolken. Aber auch hier bleibt es bis auf wenige, vereinzelte Regen­fälle größten­teils trocken. Mit Höchst­temperaturen zwischen fünf und 16 Grad wird es laut Wetter­kontor frühlingshaft warm.

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Begründete Sorge vor Wald­bränden

Am Montag und Dienstag wird das Wetter aufgrund einer schwachen Regen­front wechselhaft. Ärgern sollte man sich darüber aber nicht, sagt Jürgen Schmidt. „Wir haben nun schon eine längere Phase der Trockenheit und die Waldbrand­gefahr ist im Osten und Bayern relativ hoch“, so der Meteorologe. Der sogenannte Waldbrand­index befindet sich für die genannten Bereiche auf der Stufe vier von fünf. Regen ist am Sonntag­abend im Westen zu erwarten, in den beiden folgenden Tagen auch im Norden und in der Mitte.

„Im Wald gilt jetzt äußerste Vorsicht!“, warnt auch Bayerns Forst­ministerin Michaela Kaniber (CSU). Die Böden seien vielerorts mit trockenen, leicht entzündlichen Blättern, Zweigen und Nadeln bedeckt. „Schon ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigaretten­kippe kann ausreichen, um einen folgen­schweren Brand auszulösen.“

In der kommenden Woche wird es frühlingshaft

Zehn Tage hält die aktuelle Hochdruck­phase schon an, das ist laut Schmidt ungewöhnlich lange. „Das gas es schon länger nicht mehr, zuletzt Anfang September 2021″, so der Meteorologe.

Ab Mitte der Woche setzt sich ein neues Hoch durch, fast überall scheint dann die Sonne. Die Temperaturen sind „relativ frühlingshaft“, wie Schmidt sagt. Im Osten zwischen zehn und 14 Grad, im Westen zwischen elf und 16 Grad. Im Südwesten kann sogar die 20-Grad-Marke erreicht werden.

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Einziger Wermuts­tropfen ist der Ostwind, der die Temperatur etwas nach unten drücken kann – die Daunen­jacken sollten deshalb noch nicht im Keller verschwinden. „Wir kennen ja das Oster­wetter“, so Schmidt, „da kann es sonnig sein mit 25 Grad, aber auch nasskalt mit Schnee­fall.“

RND/che/dpa

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