Anhörung im US-Repräsentantenhaus

„Sie sind real“: Ufos geben US-Militär weiter Rätsel auf

Das Standbild eines vom US-Verteidigungsministerium veröffentlichten Videos zeigt ein Unidentifiziertes Flugobjekt, das von Piloten der US-Marine gesichtet wurde.

Das Standbild eines vom US-Verteidigungsministerium veröffentlichten Videos zeigt ein Unidentifiziertes Flugobjekt, das von Piloten der US-Marine gesichtet wurde.

Washington. Zahlreiche Beobachtungen von unidentifizierten Flugobjekten aus den vergangenen Jahren geben dem US-Militär weiterhin Rätsel auf. Das ging am Dienstag bei der ersten Anhörung zu „nicht identifizierten Luftphänomenen“ (UAP) – dem vom US-Militär genutzten Begriff für Ufos – im US-Repräsentantenhaus seit mehr als 50 Jahren hervor. Der Vizedirektor des Marine-Geheimdienstes (ONI), Scott Bray, sagte, es gebe eine Reihe von Beobachtungen, die ungeklärt seien. Die UAP-Task-Force in seiner Behörde habe aber keine Belege dafür, dass die nicht identifizierte Objekte außerirdischen Ursprungs seien.

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„Sie sind real“: Ufos geben US-Militär weiter Rätsel auf

Seit 2004 gab es 400 Ufo-Sichtungen durch Angehörige des US-Militärs. Am Dienstag beschäftigte sich nun ein Unterausschuss des Kongresses mit dem Thema.

Ufo-Sichtungen? Keine Erklärungen für rund 140 Himmelserscheinungen

Der Vorsitzende des Unterausschusses für Spionageabwehr im Repräsentantenhaus, Andre Carson, sagte: „UAP sind unerklärlich, das ist wahr. Aber sie sind real. Sie müssen untersucht werden.“ Der Abgeordnete Peter Welch merkte an: „Keiner weiß, ob es außerirdisches Leben gibt. Es ist ein großes Universum. Und es wäre ziemlich anmaßend, eine eindeutige Schlussfolgerung zu ziehen.“ Der hochrangige Pentagon-Mitarbeiter Ronald Moultrie, der sich bei der Anhörung als Science-Fiction-Fan outete, sagte: „Wir sind offen für alle Hypothesen und Schlussfolgerungen, auf die wir stoßen könnten.“

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Nur ein Teil der Anhörung war öffentlich. Mehrere Fragen der Abgeordneten an Bray und Moultrie sollten danach hinter verschlossenen Türen diskutiert werden. Im Juni vergangenen Jahres hatten die US-Geheimdienste einen Bericht zu UAP vorgelegt. Daraus ging hervor, dass es keine Erklärungen für rund 140 Himmelserscheinungen aus den vergangenen zwei Jahrzehnten gab.

RND/dpa

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