Auch Niederschlagsmenge ist rekordverdächtig

Trotz Kälteeinbruch kommende Woche: Der März bricht mindestens einen Rekord

Narzissen blühen in der Altstadt am Zwingerteich vor dem Hausmannsturm in Dresden.

Narzissen blühen in der Altstadt am Zwingerteich vor dem Hausmannsturm in Dresden.

Die Sonnenstrahlen und steigenden Temperaturen haben in den vergangenen Wochen viele Menschen dazu bewogen, die Wohnung zu verlassen und das Wetter zu genießen. Dabei ist schon jetzt so gut wie sicher, dass der diesjährige März der sonnigste seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 1951 wird. Aktueller Rekordhalter ist der März 1953 mit 195 Sonnenstunden. Schon vor dem Anbruch des 25. März stehen im laufenden Monat bereits 190 Sonnenstunden im Norden und im Süden sogar teils 200 zu Buche. „Alleine am Freitag kommen noch zehn bis zwölf Stunden hinzu“, sagt Jürgen Schmidt vom Wetterkontor.

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Wer von der Sonne noch nicht genug hat, sollte das Wochenende unbedingt noch nutzen. Denn Schmidt sagt einen Umschwung voraus: „Nach den warmen Wochen wird es nächste Woche auf jeden Fall kälter, darin sind sich die Modelle einig.“ Bereits am Samstag sollen Wolken aus östlicher Richtung aufziehen, die Sonntag bis in die Mitte des Landes vorrücken.

Unklar sei lediglich, wie kalt es wirklich wird. Am Mittwoch steige das Thermometer bloß noch auf maximal 15 Grad Celsius, am Donnerstag schon nur noch auf zwölf. „Manche Modelle sagen Schnee bis in die Mittelgebirge voraus“, führt der Meteorologe aus.

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Allerdings seien mögliche mit der Abkühlung einhergehende Niederschläge durchaus positiv zu betrachten. Denn der März könnte neben dem Sonnen- auch einen Trockenheitsrekord brechen. Entsprechende Daten liegen bis 1881 vor. Der bisher trockenste März war der in 1929 mit einem Mittel von 9,7 Litern Niederschlag pro Quadratmeter. Der Wert im März 2022 liegt in Berlin-Tempelhof bei 1,3 Litern. „Allerdings kommt in den nächsten Tagen noch was runter“, sagt Schmidt.

RND/che

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