Tropensturm in Madagaskar verursacht große Schäden – rund 40.000 Leute in Notunterkünften

Ein Mann sichert sein Haus bei schlechtem Wetter in Antananarivo auf Madagaskar. Der Wirbelsturm „Batsirai“ trifft auf den Inselstaat Madagaskar.

Ein Mann sichert sein Haus bei schlechtem Wetter in Antananarivo auf Madagaskar. Der Wirbelsturm „Batsirai“ trifft auf den Inselstaat Madagaskar.

Johannesburg. Der tropische Wirbelsturm „Batsirai“ hat in der Nacht zu Sonntag die vor Afrikas Ostküste liegende Insel Madagaskar erreicht und in der Ostregion schwere Schäden angerichtet. Zahlreiche Häuser wurden zerstört. Strommasten und Bäume knickten um. In einer ersten Behördenbilanz gab es jedoch keine Hinweise auf Tote. Rund 40.000 Inselbewohner hatten in der betroffenen Region die Nacht in Notunterkünften verbracht. Hilfsorganisationen befürchten nachhaltige Schäden, da die Menschen dort noch immer unter den verheerenden Zerstörungen eines vorangegangenen Wirbelsturms leiden.

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„Batsirai“ hatte laut Wetterdienst am späten Samstagabend die Insel im Norden der Mananjary-Region mit einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 165 Stundenkilometer erreicht und hatte sich dann bis zum Sonntagmorgen auf etwa die Hälfte abgeschwächt. Der Tropensturm kam von der Insel Mauritius, wo nach Angaben des UN-Nothilfebüros (OCHA) mindestens ein Mensch ums Leben gekommen ist.

Süden Afrikas derzeit in sommerlicher Zyklon-Saison

Der Süden von Afrika befindet sich derzeit in der sommerlichen Zyklon-Saison, die bis März oder April schwere Stürme und Niederschläge mit sich bringen kann. Erst vor gut einer Woche hatte der Tropensturm „Ana“ neben Madagaskar die Länder Mosambik, Malawi, Simbabwe und Sambia verwüstet. Viele Gebäude - darunter Schulen - und Felder wurden zerstört, zahlreiche Menschen wurden obdachlos.

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RND/dpa

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