Windgeschwindigkeiten bis 130 km/h

Südkorea: Taifun „Hinnamnor“ hinterlässt Verwüstung

Eine Straße ist stark beschädigt nachdem hohe Wellen auf die Küste in Ulsan, Südkorea, getroffen sind. Der stärkste Taifun, der Südkorea seit Jahren heimgesucht hat, wütete am Dienstag in der südlichen Region des Landes.

Eine Straße ist stark beschädigt nachdem hohe Wellen auf die Küste in Ulsan, Südkorea, getroffen sind. Der stärkste Taifun, der Südkorea seit Jahren heimgesucht hat, wütete am Dienstag in der südlichen Region des Landes.

Seoul. Taifun „Hinnamnor“ ist am Dienstag über Südkorea hinweggezogen: Der stärkste Wirbelsturm, den das Land seit Jahren erlebte, brachte den Regionen im Süden etwa einen Meter Regen, verwüstete Straßen und zerriss Stromleitungen. 66.000 Haushalte waren ohne Strom, Tausende Menschen flüchteten in höher gelegene Gebiete.

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„Hinnamnor“ streifte die Ferieninsel Jeju und traf in der Nähe der Hafenstadt Busan auf das Festland. Dann zog er mit Windgeschwindigkeiten bis 130 Kilometer pro Stunde zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan wieder aufs Meer hinaus. Der Sturm bewegte sich in nordöstlicher Richtung und sollte im Laufe der Woche Ostchina erreichen.

Hohe Wellen rollen auf die Küste in Ulsan, Südkorea, zu.

Hohe Wellen rollen auf die Küste in Ulsan, Südkorea, zu.

Warnung vor „historisch starkem Taifun“

Die südkoreanischen Behörden warnten vor Überschwemmungen, Erdrutschen und Flutwellen, die der Taifun auslösen könnte. Ministerpräsident Han Duk-soo rief zu Evakuierungen in hochwassergefährdeten Gebieten auf. „Hinnamnor“ könne sich zu einem historisch starken Taifun entwickeln, wie das Land ihn noch nie erlebt habe, sagte er.

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Eine 70-jährige Frau kam in der Stadt Pohang ums Leben, nachdem sie von einer Sturzflut mitgerissen worden war. Zwei weitere Menschen wurden vermisst, darunter ein 25-jähriger Mann, der in der nahe gelegenen Stadt Ulsan in einen Fluss stürzte, wie das Ministerium für Inneres und Sicherheit mitteilte.

Mehr als 600 Schulen wurden geschlossen, mehr als 250 Flüge und 70 Fährverbindungen wurden eingestellt. Rund 66.000 Fischerboote wurden in die Häfen beordert.

RND/AP

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