Royal-Expertin über Skandal um Andrew: „Privat ist das ein großes Drama“

Prinz Andrew hat Unruhe ins britische Königshaus gebracht.

Prinz Andrew hat Unruhe ins britische Königshaus gebracht.

Der Skandal um Prinz Andrew (59) erschüttert derzeit das britische Königshaus. Der Auslöser: die engen Beziehungen des Royals zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953–2019). Andrew war vor zwei Tagen von seinen royalen Pflichten zurückgetreten. Zuvor hatte er in einem BBC-Interview versucht, sich gegen die Vorwürfe im Fall Epstein zu verteidigen. Sein Auftritt geriet allerdings zum PR-Desaster.

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Prinz Andrews Rücktritt dürfe man nicht unterschätzen, sagt Mareile Höppner (42), Autorin des Buchs „Was kommt nach der Queen?“. Weiter erklärt die Royal-Expertin zu dem Skandal: „Das ist ein Beben im britischen Königshaus, auch wenn Prinz Andrew nicht in der ersten Reihe steht. Das hat er auch nie und er hat nie so viele Ämter übernommen oder übernehmen müssen, wie es Personen machen, die ganz vorne stehen. Trotzdem gehört er zu dieser Familie, und das im engsten Kreis.“

Wie schlimm stecken die britischen Royals in der Krise?

Das „besonders Emotionale“ an dem Fall sei, „dass die Königin selbst natürlich ganz privat sehr betroffen ist, denn es geht hier um ihr Kind und einen großen Skandal, aber dieser Rücktritt war in meinen Augen nicht zu verhindern“. Ganz aus der Öffentlichkeit verschwinden kann Andrew aber nicht, so Höppner: „Ein Prinz steht immer im Rampenlicht – egal, ob er von seinen sozialen Ämtern zurücktritt und da nicht mehr auftritt, er wird immer beobachtet werden. Insofern wird es auch nie so sein, dass er unbeobachtet irgendwo weiterleben kann.“

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„Diese Monarchie hat so viel erlebt, so viele geschichtliche Umwälzungen, und erlebt aktuell die größte Krise mit dem Brexit“, meint die Moderatorin weiter über den Skandal: „Da ist das keine Sache, die ein Königshaus ins Wanken bringt. Privat ist das aber ein großes Drama.“

Vor Prinz Andrews desaströsem Interview sorgten schon Prinz Harry (35) und seine Frau Meghan (38) für Wirbel mit Aussagen im TV. Ist die Queen mit ihren 93 Jahren nicht mehr in der Lage, „The Firm“ zu führen und ihr „never complain, never explain“ aufrechtzuerhalten? Die Queen habe schon so viel überdauert, sagt Höppner dazu, „und hat das immer mit Verschwiegenheit und einem Lächeln getan, und genauso wird sie auch diesem Skandal begegnen, auch wenn er natürlich persönlich sehr verletzend für sie ist und für eine Mutter sehr dramatisch sein muss. Wir werden aber auch diesmal erleben, dass die Queen die nötige Ruhe behält, so wie sie es immer getan hat. Das ist ihr großes Erfolgsrezept und gilt auch nach wie vor.“

RND/hub/spot

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