Prostitutiertenschutzgesetz fördert Unterdrückung

Prostituierten-Verband fordert mehr Rechte für Sexarbeiterinnen

Eine Prostituierte wartet auf ihrem Zimmer in einem Bordell (Archiv). Anlässlich des „Internationalen Hurentag“ fordern Vertreterinnen und Unterstützerinnen mehr Rechte, Freiheiten und weniger Einschränkungen.

Eine Prostituierte wartet auf ihrem Zimmer in einem Bordell (Archiv). Anlässlich des „Internationalen Hurentag“ fordern Vertreterinnen und Unterstützerinnen mehr Rechte, Freiheiten und weniger Einschränkungen.

Berlin. Vertreterinnen und Unterstützerinnen von Prostituierten haben mehr Rechte und weniger Einschränkungen für Sexarbeiterinnen gefordert. Abgeschafft werden müssten Registrierungs- und Beratungspflichten, Strafverfolgung von Kunden und weitere Sondergesetze für Prostituierte, sagte Stephanie Klee vom Bundesverband Sexuelle Dienstleistung (BSD) am Donnerstag, dem „Internationalen Hurentag“.

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Prostitutiertenschutzgesetz bezweckt das Falsche

Das Prostitutiertenschutzgesetz diene nur der Repression und Kontrolle. Zwangsprostitution werde dadurch keineswegs verhindert. Stattdessen befürchtet der Verband einen Einstieg in ein künftiges Verbot von Prostitution wie in manchen skandinavischen Ländern. Unterstützung erhielt der Verband auch von der bekannten Anwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates. Am Samstag ist in Berlin eine Demonstration von Sexarbeiterinnen für ihre Rechte geplant.

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RND/dpa

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