Seit den frühen Morgenstunden

Über 500 Polizisten bei Razzien zu Drogen und Waffen im Einsatz

Polizisten durchsuchen bei einer Razzia in Gotha (Thüringen) ein Fabrikgebäude.

Polizisten durchsuchen bei einer Razzia in Gotha (Thüringen) ein Fabrikgebäude.

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Donnerstag in Thüringen, Schleswig-Holstein und Berlin insgesamt 26 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Wie das Thüringer Landeskriminalamt (TLKA) mitteilte, waren dabei mehr als 500 Beamte aus Thüringen sowie Spezialkräfte aus anderen Bundesländern im Einsatz. Tatverdacht bestehe wegen des Handels mit Betäubungsmitteln in Verbindung mit Geldwäsche sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz. Ermittelt wird in fünf Verfahren gegen insgesamt zehn Beschuldigte mit Bezügen zur rechten Szene.

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Seit den frühen Morgenstunden wurden den Angaben zufolge Objekte in den Landkreisen Erfurt, Gotha, Weimar, Saale-Orla, Saalfeld-Rudolstadt, Schmalkalden-Meiningen, Eisenach sowie in Schleswig-Holstein und Berlin durchsucht. Dabei wurden sieben Haftbefehle vollstreckt. Die Maßnahmen, die sich gegen zehn Beschuldigte im Alter von 26 bis 48 Jahre richteten, dauerten an den meisten Objekten zunächst noch an.

Viel Material sichergestellt

Die Beamten stellten unter anderem Schreckschusswaffen und eine vermutlich scharfe Handfeuerwaffe mit Munition sicher. Zudem wurden mehrere Mobiltelefone und Kryptohandys, eine größere Menge Bargeld, Computertechnik und Speichermedien, sowie eine kleine Menge Betäubungsmittel sichergestellt. Genauere Informationen lagen aufgrund der andauernden Einsatzmaßnahmen und der hohen Anzahl an Einsatzorten zunächst nicht vor.

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In direktem Zusammenhang mit den Ermittlungen des Landeskriminalamtes führt die Kriminalinspektion Saalfeld ebenfalls Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Drogenhandel durch. Im Zuge dieser Maßnahmen sollen zwei weitere Beschuldigte im Alter von 26 und 34 Jahren festgenommen werden.

RND/dpa

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