Pflegevater will Familie nicht trennen und adoptiert fünf Geschwister

Ein 29-jähriger Mann aus Ohio (USA) hat fünf Kinder adoptiert, um die Geschwister nicht zu trennen. (Symbolbild)

Ein 29-jähriger Mann aus Ohio (USA) hat fünf Kinder adoptiert, um die Geschwister nicht zu trennen. (Symbolbild)

Robert Carter aus dem US-Bundesstaat Ohio hat fünf Geschwister adoptiert. Für den 29-Jährigen war es eine Herzensangelegenheit, alle fünf Kinder wieder zu vereinen – er selbst kennt nämlich das Trauma der Trennung von Brüdern und Schwestern aus erster Hand.

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Im Alter von zwölf Jahren wurde er in ein Pflegeheim gebracht – getrennt von seinen acht Geschwistern. „Ich habe eine Woche lang nichts gegessen", erklärt Carter gegenüber der US-amerikanischen Nachrichtensendung „today“. „Ich wusste nicht, wo meine Familie war. Ich wusste nicht, ob ich sie jemals wiedersehen würde. Es war traumatisch.“

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„Alle weinten und umarmten sich“

2019 adoptierte Robert Carter demnach drei Brüder. Er war fest entschlossen, seine Adoptivsöhne mit ihren beiden Schwestern wieder zu vereinen. Carter erinnert sich genau an den Tag, an dem Robert (9), Giovanni (5) und Kiontae (4) ihre Schwestern Marionna (10) und Makayla (7) nach sechs Monaten Trennung das erste Mal wiedersahen. „Alle weinten und umarmten sich nur und wollten nicht loslassen“, erinnerte sich der fünffache Vater. „In diesem Moment wusste ich, dass ich alle fünf adoptieren musste.“

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Nachdem die Adoption Ende Oktober vollzogen war, waren alle fünf Kinder offiziell wieder vereint. Carter erinnert sich, wie aufgeregt er im Gerichtssaal war: „Ich war so nervös, dass es in letzter Minute doch nicht klappen würde!“

„Sie müssen sich nie wieder Sorgen machen“

Mittlerweile beobachtet Robert Carter positive Entwicklungen bei allen fünf Kindern – sie schlafen mittlerweile in ihren eigenen Betten. Zu Beginn hatten die Kinder große Verlustängste und verbrachten die Nächte alle in einem Bett. „Ich werde für den Rest ihres Lebens für sie da sein. Sie müssen sich nie wieder Sorgen machen, vernachlässigt oder allein zu sein“, verspricht Carter.

RND/ros

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